Methodik und Grenzen
Ein Portal ist nur so gut wie die Ehrlichkeit über seine Lücken. Hier sind sie.
Wie die Zahlen entstehen
Für jeden Beruf fragen wir die Zahl der offenen Stellen und die Verteilung über die Städte ab. Daraus entstehen die Kombinationsseiten aus Beruf und Ort. Eine eigene Seite bekommt eine Kombination erst ab drei offenen Stellen, ein Beruf ab zwanzig, eine Stadt ab zehn. Alles darunter erscheint in Listen, aber ohne eigene Adresse.
Die Grenzen, offen benannt
- Nicht jede Stelle steht in der Jobbörse. Gerade kleine Betriebe besetzen über Empfehlung oder ein Schild im Fenster. Die Jobbörse ist die größte, aber keine vollständige Datenbasis.
- Die Ortsverteilung ist gedeckelt. Die Schnittstelle liefert je Beruf die Städte mit den meisten Angeboten, nicht alle. In der Fläche ist unsere Matrix deshalb lückenhaft. Auf den Stadtseiten gleichen wir das über eine Live-Abfrage mit Umkreis aus.
- Vergütungsangaben nur, wo Betriebe sie nennen. Für 96 Berufe mit eigenem Profil liegen zu wenige Angaben vor. Dort zeigen wir keinen Median, statt zu schätzen.
- Medianwerte verdecken Spannen. Zwischen tarifgebundenem Industriebetrieb und kleinem Handwerksbetrieb liegen im selben Beruf oft mehrere hundert Euro.
- Zahlen ändern sich täglich. Die Stellenzahlen in Überschriften und Tabellen sind Momentaufnahmen aus der letzten Auswertung, die Stellenlisten selbst sind live.
- Keine Bewertung von Betrieben. Ein Eintrag hier ist keine Empfehlung. Wir haben keinen einzigen Ausbildungsbetrieb geprüft.
Was das für die Nutzung heißt
Nutzen Sie die Vergütungsdaten als Orientierung, nicht als Zusage. Und verlassen Sie sich bei der Suche nicht allein auf dieses Portal: Eine Initiativbewerbung beim Wunschbetrieb hat in der Ausbildung eine deutlich bessere Quote als bei Fachkräften.
Stand: September 2026.