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Chemie

Ausbildung als Chemielaborant/in

Chemielaborant/in gehört zum Berufsfeld Chemie. Derzeit sind 344 Stellen bundesweit frei. Unten stehen die aktuellen Angebote, dazu Zahlen zur Vergütung aus echten Stellenanzeigen.

344offene Stellen
1.237 €1. Lehrjahr (Median)
KEINE_ANGABEAusbildungsdauer
23Städte mit Angeboten

Was verdient man als Chemielaborant/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.237 €977 €
2. Lehrjahr1.291 €1.020 €
3. Lehrjahr1.346 €1.063 €

Die Werte sind Medianwerte aus 7 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Chemielaborant/in auf Rang 80. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.125 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Chemielaborant/in

347 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Berlin 11Hamburg 6Bremen 5Krefeld 5Baden-Baden 4Dessau-Roßlau 4Oldenburg (Oldb) 4Karlsruhe, Baden 4Hanau 3Lengerich, Westfalen 3Leverkusen 3Ludwigshafen am Rhein 3Walsrode 3Aachen 3Goslar 3Fridolfing 3Freiburg im Breisgau 3Essen, Ruhr 3Eislingen/Fils 3Duisburg 3Düsseldorf 3Bitterfeld-Wolfen 3Wesseling, Rheinland 3

Worauf es in diesem Beruf ankommt

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Die Ausbildungsvergütung steigt in jedem Lehrjahr, das schreibt das Gesetz vor. Was viele übersehen: Auch die Sozialabgaben steigen mit, das Netto wächst also langsamer als das Brutto. Erst oberhalb des Grundfreibetrags kommt zusätzlich Lohnsteuer dazu, was bei den meisten Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Chemielaborant/in gibt es?

Aktuell sind 344 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Chemielaborant/in?

Der Median liegt bei 1.237 € im ersten Lehrjahr, 1.291 € im zweiten und 1.346 € im dritten. Grundlage sind 7 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die übliche Vertragsdauer beträgt KEINE_ANGABE. Bei Abitur oder guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich, sie muss von Betrieb und Kammer genehmigt werden.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Datenherkunft

Alle Stellenangebote stammen aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und werden bei jedem Seitenaufruf frisch abgefragt. Was ein Beruf zahlt, rechnen wir aus den Angaben der Betriebe selbst; wo zu wenige Angaben vorliegen, zeigen wir keinen Wert. Stand der Auswertung: September 2026.

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