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Hauswirtschaft und Verbraucherberatung

Ausbildung als Hauswirtschafter/in

150 Stellen für den Beruf Hauswirtschafter/in sind derzeit ausgeschrieben. Der Beruf zählt zum Feld Hauswirtschaft und Verbraucherberatung. Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus offiziellen Quellen.

150offene Stellen
1.050 €1. Lehrjahr (Median)
1Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Hauswirtschafter/in

Auszubildende Hauswirtschafter / Hauswirtschafterin (m/w/d)

Hotel Palace Berlin · Berlin · seit 2. Nov. 2026

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Was verdient man als Hauswirtschafter/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.050 €830 €
2. Lehrjahr1.150 €909 €
3. Lehrjahr1.300 €1.027 €

Die Werte sind Medianwerte aus 9 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Hauswirtschafter/in auf Rang 222. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darunter.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Hauswirtschafter/in?

Hauswirtschafter/innen versorgen und betreuen Menschen im Alltag. Sie kochen, reinigen, pflegen Wäsche und sorgen dafür, dass sich Bewohner, Gäste oder Familien wohlfühlen. Gebraucht werden sie überall dort, wo viele Menschen versorgt werden müssen, etwa in Senioreneinrichtungen, Kliniken oder Tagungshäusern.

Typische Aufgaben

  • Mahlzeiten planen, zubereiten und ansprechend anrichten, auch für besondere Ernährungsformen
  • Räume reinigen und pflegen und dabei Hygienevorschriften einhalten
  • Wäsche waschen, bügeln, ausbessern und verteilen
  • Lebensmittel und Verbrauchsmaterial einkaufen, lagern und Vorräte kontrollieren
  • Ältere oder hilfsbedürftige Menschen im Alltag begleiten und Freizeitangebote gestalten
  • Arbeitsabläufe planen, Kosten berechnen und Arbeitsschritte dokumentieren
  • Räume für Feste oder Veranstaltungen dekorieren und vorbereiten

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in Senioren- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Kitas, Internaten, Tagungs- und Bildungshäusern, Hotels oder in landwirtschaftlichen Betrieben und Privathaushalten. Die Arbeit findet überwiegend drinnen statt, in Küchen, Wäschereien und Wohnbereichen. Meist arbeiten Sie im Team mit Küchen-, Pflege- oder Betreuungskräften. In Einrichtungen mit Rund-um-die-Uhr-Versorgung sind Früh- und Spätdienste sowie Wochenendarbeit üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Hauswirtschafter/in

148 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Bremen 4

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Zu Beginn stehen Grundlagen wie Hygiene, Reinigung, Wäschepflege und einfache Speisenzubereitung im Vordergrund. Später kommen Ernährungslehre, Speisenplanung für Gruppen, Vorratshaltung, Kostenrechnung und die Betreuung von Menschen hinzu. Laut Ausbildungsordnung wird die Abschlussprüfung in zwei Teilen abgelegt: Teil 1 etwa in der Mitte der Ausbildung, Teil 2 am Ende. Je nach Betrieb kann ein Schwerpunkt stärker auf personenbezogenen oder auf serviceorientierten Leistungen liegen.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen, Geduld und Einfühlungsvermögen. Sie sollten sorgfältig und sauber arbeiten, gut planen können und körperlich belastbar sein, da Sie viel stehen und tragen. Grundrechnen brauchen Sie für Rezepte, Mengen und Kosten.

Hilfreiche Schulfächer: Hauswirtschaft, Mathematik, Biologie, Chemie, Deutsch

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern kochen und für andere sorgen
  • Sie behalten auch bei vielen Aufgaben gleichzeitig den Überblick
  • wenn Ihnen Sauberkeit und Ordnung wichtig sind
  • Sie gehen offen und geduldig auf ältere oder hilfsbedürftige Menschen zu
  • wenn Sie lieber mit den Händen arbeiten als am Schreibtisch

Nach der Ausbildung

Nach einigen Jahren Berufserfahrung können Sie die Prüfung zur Meisterin oder zum Meister der Hauswirtschaft ablegen und dann Ausbildungsbetriebe oder hauswirtschaftliche Bereiche leiten. Eine weitere Möglichkeit ist die Weiterbildung zur Fachhauswirtschafterin oder zum Fachhauswirtschafter mit Schwerpunkt Betreuung. An Fachschulen können Sie sich zur staatlich geprüften Betriebsleitung in der Hauswirtschaft weiterbilden. Mit Hochschulreife steht auch ein Studium offen, etwa Oecotrophologie oder Ernährungs- und Hauswirtschaftsmanagement.

Worauf es in diesem Beruf ankommt

Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.

Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Ausbildungsbetriebe müssen fachlich und persönlich geeignet sein und über einen Ausbilder mit Nachweis nach der Ausbilder-Eignungsverordnung verfügen. Die zuständige Kammer prüft das, bevor sie einen Vertrag einträgt. Wer also einen eingetragenen Vertrag hat, ist in einem geprüften Betrieb.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Hauswirtschafter/in gibt es?

Aktuell sind 150 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Hauswirtschafter/in?

Der Median liegt bei 1.050 € im ersten Lehrjahr, 1.150 € im zweiten und 1.300 € im dritten. Grundlage sind 9 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Ist Hauswirtschafter/in nur ein Beruf für Privathaushalte?

Nein. Die meisten Hauswirtschafter/innen arbeiten in Einrichtungen wie Seniorenheimen, Kliniken, Kitas oder Tagungshäusern. Dort versorgen sie oft viele Menschen gleichzeitig und planen Abläufe für einen ganzen Großhaushalt. Privathaushalte sind eher die Ausnahme.

Was ist der Unterschied zu Koch oder Köchin?

Hauswirtschafter/innen kochen auch, aber das ist nur ein Teil ihrer Arbeit. Dazu kommen Reinigung, Wäschepflege, Vorratshaltung und die Betreuung von Menschen. Der Fokus liegt auf der gesamten Versorgung im Alltag, nicht auf der Küche allein.

Muss ich in diesem Beruf auch pflegen?

Medizinische Pflege gehört nicht zu Ihren Aufgaben, dafür sind Pflegefachkräfte zuständig. Sie unterstützen Menschen aber im Alltag, zum Beispiel beim Essen, bei der Tagesgestaltung oder bei Gesprächen. Wer gern mit Menschen arbeitet, ohne zu pflegen, ist hier richtig.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen