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Servicekräfte im Personenverkehr

Ausbildung als Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice

65 Stellen für den Beruf Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice sind derzeit ausgeschrieben. Der Beruf zählt zum Feld Servicekräfte im Personenverkehr. Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus offiziellen Quellen.

65offene Stellen
5Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice

Ausbildung Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice im Bahnhof 2027 (w/m/d)

Deutsche Bahn AG Region Ost · Berlin · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Disponent:in / Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice 2027 (w/m/d)

Deutsche Bahn AG Region Südwest · Freiburg im Breisgau · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Disponent:in / Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice 2027 (w/m/d)

Deutsche Bahn AG Region Südwest · Ulm · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice im Bahnhof 2027 (w/m/d)

Deutsche Bahn AG Region Südwest · Freiburg im Breisgau · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice im Bahnhof 2027 (w/m/d)

Deutsche Bahn AG Region Süd · Rosenheim · seit 25. Sep. 2026

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Was macht man als Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice?

Kaufleute für Mobilität und Verkehrsservice sorgen dafür, dass Fahrgäste mit Bus und Bahn gut ans Ziel kommen. Sie beraten zu Verbindungen und Tarifen, verkaufen Fahrkarten, begleiten Züge und helfen bei Verspätungen oder Störungen. Damit verbinden sie kaufmännische Arbeit mit direktem Kundenkontakt im Personenverkehr.

Typische Aufgaben

  • Fahrgäste zu Verbindungen, Tarifen und Mobilitätsangeboten wie Sharing oder Rufbussen beraten
  • Fahrkarten und Abos verkaufen, Zahlungen abwickeln und die Kasse abrechnen
  • Im Zug Fahrkarten kontrollieren und Fahrgäste während der Fahrt betreuen
  • Bei Verspätungen und Ausfällen informieren und alternative Verbindungen heraussuchen
  • Beschwerden aufnehmen und Anträge zu Fahrgastrechten bearbeiten
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität beim Ein-, Aus- und Umsteigen unterstützen
  • Auf Sicherheit und Ordnung achten und in Notfällen erste Maßnahmen einleiten

Wo man arbeitet

Sie arbeiten bei Eisenbahnverkehrsunternehmen, städtischen Verkehrsbetrieben, Busunternehmen und Verkehrsverbünden. Ihr Arbeitsplatz ist das Reise- oder Kundencenter, der Zug, der Bahnsteig oder eine Service-Hotline. Ein Teil der Arbeit findet also unterwegs und an zugigen Bahnhöfen statt. Sie arbeiten oft im Team mit Lokführern und Kollegen vom Service. Da Busse und Bahnen früh morgens, spät abends und am Wochenende fahren, ist Schichtarbeit üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice

65 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Hannover 4 Berlin 3 Münster, Westfalen 3 Rostock 3 Stuttgart 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual: Sie lernen im Verkehrsunternehmen und in der Berufsschule. Am Anfang stehen Kundenberatung, Tarife, Fahrkartenverkauf und die Abläufe im Betrieb. Danach geht es um Service im Fahrzeug, Kontrolle, Sicherheit, den Umgang mit Störungen und Beschwerden sowie um vernetzte Mobilitätsangebote. Später kommen kaufmännische Themen wie Marketing, Abrechnung und Qualitätsmanagement dazu. Laut Ausbildungsordnung legen Sie Prüfungen vor der Industrie- und Handelskammer ab.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit mittlerem Schulabschluss oder Abitur ein, teils auch mit gutem Hauptschulabschluss. Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen, Geduld und ein ruhiges Auftreten, auch wenn Fahrgäste verärgert sind. Sie sollten sicher rechnen, sich klar ausdrücken und gern mit Fahrplänen und digitalen Systemen arbeiten. Englischkenntnisse helfen bei Reisenden aus dem Ausland.

Hilfreiche Schulfächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaft, Erdkunde

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern mit vielen verschiedenen Menschen sprechen und ihnen weiterhelfen
  • Sie bleiben freundlich und ruhig, auch wenn es hektisch wird
  • wenn Sie lieber unterwegs sind als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen
  • Sie kommen mit wechselnden Arbeitszeiten und Wochenenddiensten zurecht
  • wenn Sie Interesse an Bahn, Bus und Verkehrsplanung haben

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich etwa zum Kundenbetreuer im Fernverkehr, zum Teamleiter im Reisezentrum oder in der Disposition weiterentwickeln. Eine Aufstiegsfortbildung zum Verkehrsfachwirt öffnet Wege in Planung und Führung. Mit Hochschulreife ist ein Studium etwa in Verkehrswirtschaft, Tourismus oder Betriebswirtschaft möglich. Manche wechseln mit einer Zusatzqualifikation auch in den Fahrdienst, zum Beispiel als Triebfahrzeugführer.

Rechtliches und Praktisches

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.

Ausbildungsbetriebe müssen fachlich und persönlich geeignet sein und über einen Ausbilder mit Nachweis nach der Ausbilder-Eignungsverordnung verfügen. Die zuständige Kammer prüft das, bevor sie einen Vertrag einträgt. Wer also einen eingetragenen Vertrag hat, ist in einem geprüften Betrieb.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice gibt es?

Aktuell sind 65 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Kaufmann/-frau - Mobilität und Verkehrsservice?

Für diesen Beruf liegen uns derzeit zu wenige Angaben aus Stellenanzeigen vor, um einen belastbaren Median zu nennen. Es gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Muss ich in der Ausbildung auch im Zug arbeiten?

Ja, der Einsatz im Fahrzeug gehört in der Regel zur Ausbildung. Sie begleiten Fahrten, kontrollieren Fahrkarten und betreuen Fahrgäste. Wie groß der Anteil ist, hängt vom Betrieb ab: Bei Bahnunternehmen sind Sie oft mehr im Zug, bei Verkehrsbetrieben mehr im Kundencenter.

Wie gehe ich mit aggressiven oder verärgerten Fahrgästen um?

Konfliktlösung ist Teil der Ausbildung. Sie lernen, Situationen zu beruhigen, klar zu kommunizieren und wann Sie Unterstützung von Sicherheitspersonal oder Polizei holen. Sie sind dabei nicht auf sich allein gestellt und arbeiten meist im Team.

Was ist der Unterschied zum früheren Kaufmann für Verkehrsservice?

Der Beruf baut auf dem früheren Kaufmann für Verkehrsservice auf. Neu ist der stärkere Blick auf die gesamte Mobilität, also auch auf Sharing-Angebote, Rufbusse und digitale Auskunfts- und Buchungssysteme. Der Kern bleibt der Service für Fahrgäste im Personenverkehr.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Quellen und Datenstand

Was Sie oben an Stellen sehen, kommt direkt aus der offiziellen Jobbörse der Bundesagentur und wird nicht bei uns zwischengelagert. Die Vergütungsangaben sind Medianwerte aus den Angaben der Betriebe in ihren Stellenanzeigen; die Zahl der ausgewerteten Anzeigen steht jeweils dabei. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen