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Kunsthandwerkliche Metallgestaltung

Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in

Schilder- und Lichtreklamehersteller/in gehört zum Berufsfeld Kunsthandwerkliche Metallgestaltung. Derzeit sind 86 Stellen bundesweit frei. Unten stehen die aktuellen Angebote, dazu Zahlen zur Vergütung aus echten Stellenanzeigen.

86offene Stellen
840 €1. Lehrjahr (Median)
4Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in

Werbetechniker / Schilder- und Lichtreklamehersteller (m/w/d)

Ekruth Werbetechnik · Dissen am Teutoburger Wald · seit 2. Nov. 2026

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Was verdient man als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr840 €664 €
2. Lehrjahr890 €703 €
3. Lehrjahr990 €782 €

Die Werte sind Medianwerte aus 6 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Schilder- und Lichtreklamehersteller/in auf Rang 285. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darunter.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in?

Schilder- und Lichtreklamehersteller entwerfen, fertigen und montieren Werbeanlagen, Schilder, Leuchtbuchstaben und Beschriftungen. Ihre Arbeit sieht man an Ladenfassaden, auf Fahrzeugen, an Messeständen und in Leitsystemen von Gebäuden. Sie verbinden Gestaltung am Computer mit handwerklicher Fertigung aus Metall, Kunststoff und Folie.

Typische Aufgaben

  • Entwürfe für Schilder, Logos und Beschriftungen am Computer erstellen und mit Kunden abstimmen
  • Folien plotten, entgittern und auf Schaufenster, Wände oder Fahrzeuge kleben
  • Werbeschilder im Digitaldruck herstellen und laminieren
  • Bleche, Acrylglas und Verbundplatten sägen, fräsen, biegen und verkleben
  • Leuchtbuchstaben und Leuchtkästen bauen und mit LED-Technik ausstatten
  • Werbeanlagen beim Kunden an Fassaden oder Masten montieren, oft mit Hebebühne
  • Bestehende Lichtwerbung warten, prüfen und reparieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten meist in Handwerksbetrieben für Werbetechnik, Schilderbau und Lichtreklame, teilweise auch in Druckereien oder bei Messebauern. Ein großer Teil der Arbeit findet in der Werkstatt und am Computer statt. Dazu kommen Montageeinsätze draußen bei Kunden, auch bei Wind und Wetter und in der Höhe. Gearbeitet wird meist im kleinen Team, Montagen oft zu zweit. Schichtarbeit ist unüblich, frühe Termine oder Einsätze am Wochenende kommen gelegentlich vor.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in

Ausbildung zum Schilder- und Lichtreklamehersteller (m/w/d)

Sign Text Diesigncompany GmbH · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 840 € / 890 € / 990 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung 2027 : Schilder- und Lichtreklamehersteller /-in (m/w/d) ***Praktikum möglich***

dieKlebestelle.de Inh. Maik Hörnig · Start 1. Sep. 2027

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

86 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Essen, Ruhr 4 Braunschweig 3 Dortmund 3 Hildesheim 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule, ergänzt durch überbetriebliche Lehrgänge. Am Anfang stehen Grundlagen wie Werkstoffkunde, Messen, Sägen, Bohren, Folienverarbeitung und einfache Gestaltung am Computer. Später kommen Digitaldruck, Metall- und Kunststoffbearbeitung, der Bau von Leuchtwerbung mit elektrischen Bauteilen und die Montage beim Kunden dazu. Die Gesellenprüfung besteht aus zwei Teilen: Teil 1 etwa zur Mitte der Ausbildung, Teil 2 am Ende.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Viele Betriebe stellen Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind ein Gespür für Schrift, Farben und Formen sowie handwerkliches Geschick. Sie sollten genau arbeiten, mit Maßen rechnen können und sich für Technik am Computer interessieren. Für Montagen brauchen Sie Schwindelfreiheit und körperliche Belastbarkeit. Ein Führerschein ist bei Außeneinsätzen hilfreich.

Hilfreiche Schulfächer: Kunst, Mathematik, Technik, Physik, Informatik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern gestalten und das Ergebnis danach selbst in der Hand haben möchten
  • Sie arbeiten gern sowohl am Computer als auch in der Werkstatt
  • wenn Ihnen Arbeit in der Höhe und draußen nichts ausmacht
  • Sie achten auf Kleinigkeiten wie gerade Linien und saubere Kanten
  • wenn Sie sich für Licht, LED und einfache Elektrotechnik interessieren

Nach der Ausbildung

Nach der Gesellenprüfung können Sie sich in Bereichen wie Fahrzeugbeschriftung, Digitaldruck, Leitsysteme oder Lichtwerbung spezialisieren. Mit der Meisterprüfung im Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerk können Sie einen Betrieb führen, ausbilden oder sich selbstständig machen. Weitere Wege sind Weiterbildungen zum Gestalter im Handwerk oder zum Techniker. Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung, die auch der Meister eröffnet, ist ein Studium etwa in Kommunikationsdesign möglich.

Worauf es in diesem Beruf ankommt

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.

Wer schon während der Ausbildung an Weiterbildung denkt, sollte die Aufstiegsfortbildungen im Blick behalten: Meister, Fachwirt oder Techniker sind dem Bachelor formal gleichgestellt und werden über das Aufstiegs-BAföG gefördert. Das verändert die Einkommensperspektive deutlich stärker als die Höhe der Ausbildungsvergütung.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in gibt es?

Aktuell sind 86 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamehersteller/in?

Der Median liegt bei 840 € im ersten Lehrjahr, 890 € im zweiten und 990 € im dritten. Grundlage sind 6 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Muss ich gut zeichnen können?

Freihändiges Zeichnen hilft, ist aber nicht das Wichtigste. Die meisten Entwürfe entstehen heute am Computer mit Grafik- und Vektorprogrammen. Wichtiger sind ein Gefühl für Schrift, Proportionen und Farben sowie die Bereitschaft, die Programme zu lernen.

Wie viel hat der Beruf mit Strom zu tun?

Bei Leuchtbuchstaben und Leuchtkästen bauen Sie LED-Module, Netzteile und Kabel ein. Sie lernen dafür die nötigen Grundlagen der Elektrotechnik und die Sicherheitsregeln. Den festen Anschluss an das Stromnetz eines Gebäudes übernimmt je nach Anlage oft eine Elektrofachkraft.

Ist die Arbeit körperlich anstrengend?

In der Werkstatt arbeiten Sie viel im Stehen und heben auch mal Platten oder Bleche. Bei Montagen tragen Sie Material, arbeiten auf Leitern, Gerüsten oder Hebebühnen und sind dem Wetter ausgesetzt. Phasen am Computer gleichen das teilweise aus.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Datenherkunft

Alle Stellenangebote stammen aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und werden bei jedem Seitenaufruf frisch abgefragt. Was ein Beruf zahlt, rechnen wir aus den Angaben der Betriebe selbst; wo zu wenige Angaben vorliegen, zeigen wir keinen Wert. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen