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Ausbildung als Straßenwärter/in

Für den Ausbildungsberuf Straßenwärter/in sind aktuell 174 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Diese Seite zeigt Vergütung, Dauer, Einsatzorte und die offenen Stellen.

174offene Stellen
1.418 €1. Lehrjahr (Median)
0Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Straßenwärter/in

Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in 2027

Landratsamt Waldshut · Waldshut-Tiengen · seit 1. Nov. 2026

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Ausbildung als Straßenwärter*in (m/w/d)

Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) · Bielefeld, Espelkamp, Minden, Löhne, Halle, Rheda-Wiedenbrück, Lemgo, Schieder-Schwalenberg · seit 31. Okt. 2026

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Ausbildung als Straßenwärter*in (m/w/d)

Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) · Euskirchen · seit 29. Okt. 2026

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Ausbildung als Straßenwärter*in (m/w/d)

Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) · Gummersbach · seit 21. Okt. 2026

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Was verdient man als Straßenwärter/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.418 €1.120 €
2. Lehrjahr1.468 €1.160 €
3. Lehrjahr1.514 €1.196 €

Die Werte sind Medianwerte aus 28 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Straßenwärter/in auf Rang 17. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Straßenwärter/in?

Straßenwärter/in sorgen dafür, dass Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen sicher befahrbar bleiben. Sie kontrollieren Strecken, beheben Schäden, pflegen Grünflächen am Straßenrand, sichern Baustellen und Unfallstellen ab und räumen im Winter Schnee und Eis.

Typische Aufgaben

  • Straßen regelmäßig abfahren und Schäden an Fahrbahn, Schildern und Leitplanken erfassen
  • Schlaglöcher und Risse im Asphalt ausbessern
  • Verkehrszeichen, Leitpfosten und Schutzplanken aufstellen, reinigen und reparieren
  • Baustellen und Unfallstellen mit Absperrungen und Warnschildern absichern
  • Im Winterdienst Schnee räumen und Fahrbahnen streuen
  • Böschungen mähen, Hecken und Bäume schneiden und Müll am Straßenrand einsammeln
  • Gräben, Rinnen und Abläufe reinigen, damit Regenwasser abfließen kann

Wo man arbeitet

Straßenwärter/in arbeiten vor allem in Autobahnmeistereien sowie in Straßenmeistereien von Ländern, Kreisen und Kommunen. Die meiste Zeit verbringen sie draußen an der Straße, bei jedem Wetter und oft direkt neben fließendem Verkehr. Sie arbeiten in Kolonnen im Team und nutzen Fahrzeuge wie Lkw, Mähgeräte und Räumfahrzeuge. Im Winterdienst sind Rufbereitschaft, frühe Einsätze sowie Arbeit an Wochenenden und in der Nacht üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Straßenwärter/in

Ausbildung zum Straßenwärter (w/m/d) in Langenselbold

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West (Montabaur) · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.418 € / 1.468 € / 1.514 € je Lehrjahr

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Ausbildung zum Straßenwärter (m/w/d) in der Autobahnmeisterei Emmelshausen

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung West (Montabaur) · Start 1. Aug. 2027

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Auszubildenden zum Straßenwärter (m/w/d) 2027

MARKT LAPPERSDORF · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.368 € / 1.418 € / 1.464 € je Lehrjahr

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Ausbildung Straßenwärter*in (w/m/d) auf dem städtischen Bauhof

Stadtverwaltung Hohen Neuendorf · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.368 € / 1.418 € / 1.464 € je Lehrjahr

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Ausbildung Straßenwärter*in (m/w/d) 2027

Stadtverwaltung Bergkamen · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.368 € / 1.418 € / 1.464 € je Lehrjahr

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175 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel drei Jahre. Sie lernen in der Straßen- oder Autobahnmeisterei, in der Berufsschule und oft zusätzlich in überbetrieblichen Ausbildungszentren. Am Anfang stehen Grundlagen wie Vermessen, Mauern, Pflastern und der Umgang mit Werkzeugen und Baustoffen. Später kommen Straßenunterhaltung, Asphaltarbeiten, Verkehrssicherung, Grünpflege und Winterdienst hinzu. Häufig erwerben Auszubildende während der Ausbildung den Lkw-Führerschein. Laut Ausbildungsordnung legen Sie Prüfungen vor der zuständigen Stelle ab, am Ende steht die Abschlussprüfung.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind körperliche Belastbarkeit, Freude an Arbeit im Freien und handwerkliches Geschick. Sie sollten verantwortungsbewusst sein, denn Fehler beim Absichern können gefährlich werden. Technisches Verständnis für Maschinen und Fahrzeuge hilft, ebenso Interesse an Natur und Pflanzenpflege.

Hilfreiche Schulfächer: Mathematik, Technik, Biologie, Werken, Sport

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie lieber draußen arbeiten als im Büro
  • Sie packen gern mit an und scheuen auch schwere körperliche Arbeit nicht
  • wenn Sie gern mit Maschinen und großen Fahrzeugen umgehen
  • Sie arbeiten gern im Team und halten sich zuverlässig an Sicherheitsregeln
  • wenn Ihnen frühe Einsätze im Winterdienst nichts ausmachen

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie Erfahrung sammeln und später als Kolonnenführer eine Arbeitsgruppe leiten. Mit der Meisterprüfung zum Straßenwärtermeister übernehmen Sie Führungsaufgaben, etwa die Leitung einer Meisterei oder die Planung von Einsätzen. Eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Bautechnik ist ebenfalls möglich. Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung können Sie Bauingenieurwesen studieren. Spezialisieren lässt sich etwa auf Verkehrssicherung, Brückenkontrolle oder Baumpflege.

Hintergrund zur Ausbildung

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Straßenwärter/in gibt es?

Aktuell sind 174 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Straßenwärter/in?

Der Median liegt bei 1.418 € im ersten Lehrjahr, 1.468 € im zweiten und 1.514 € im dritten. Grundlage sind 28 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Ist die Arbeit direkt neben dem Verkehr gefährlich?

Die Arbeit an viel befahrenen Straßen birgt Risiken, deshalb hat Sicherheit oberste Priorität. Sie lernen in der Ausbildung genau, wie Arbeitsstellen abgesichert werden, und tragen immer Warnkleidung. Wer sich an die Regeln hält und aufmerksam bleibt, kann die Gefahren deutlich verringern.

Muss ich schon einen Führerschein haben?

Für den Ausbildungsbeginn ist meist nur der Pkw-Führerschein erwünscht, manche Betriebe setzen ihn auch voraus. Den Lkw-Führerschein erwerben viele Auszubildende während der Ausbildung, oft mit Unterstützung des Betriebs. Fragen Sie am besten direkt bei der Meisterei nach.

Was passiert im Winter, wenn es viel schneit?

Im Winter haben Straßenmeistereien Bereitschaftsdienst, damit Straßen auch nachts und am Wochenende geräumt werden. Sie fahren dann Räum- und Streufahrzeuge oder streuen von Hand an Stellen wie Brücken und Haltebuchten. Die Einsätze richten sich nach dem Wetter und können sehr früh beginnen.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Wie diese Seite entsteht

Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

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