Zum Inhalt
Ausbildungsplatz.net

Verkauf von drogerie- und apothekenüblichen Waren

Ausbildung als Drogist/in

Wer eine Ausbildung als Drogist/in sucht, findet hier 1.924 Stellen und die Angaben, die vor der Bewerbung zählen: Verdienst je Lehrjahr, Ausbildungsdauer und die Städte mit den meisten Angeboten.

1.924offene Stellen
40Städte mit Angeboten

Was macht man als Drogist/in?

Drogisten beraten Kundinnen und Kunden zu Gesundheit, Körperpflege, Kosmetik und Ernährung und verkaufen die passenden Produkte. Dazu gehören auch freiverkäufliche Arzneimittel, für deren Abgabe sie in der Ausbildung die nötige Sachkenntnis erwerben. Sie sorgen außerdem dafür, dass die Ware bestellt, geprüft und richtig präsentiert wird.

Typische Aufgaben

  • Kunden zu Hautpflege, Kosmetik, Babypflege oder Nahrungsergänzung beraten und passende Produkte empfehlen
  • Freiverkäufliche Arzneimittel wie Tees oder pflanzliche Mittel erklären und auf Grenzen der Selbstbehandlung hinweisen
  • Ware annehmen, auf Mängel und Haltbarkeit prüfen und fachgerecht einräumen
  • Regale und Aktionsflächen gestalten und Preise auszeichnen
  • Bestände im Warenwirtschaftssystem kontrollieren und Nachbestellungen vorbereiten
  • An der Kasse kassieren, Reklamationen bearbeiten und Fotoaufträge oder Bestellungen annehmen

Wo man arbeitet

Drogisten arbeiten vor allem in Drogeriemärkten und Fachdrogerien, außerdem in Reformhäusern, Parfümerien oder den Drogerieabteilungen von Warenhäusern. Die Arbeit findet drinnen im Verkaufsraum und im Lager statt, meist im Team mit Kolleginnen und Kollegen der Filiale. Man steht und geht viel. Da Geschäfte auch abends und samstags geöffnet haben, wird oft in wechselnden Schichten gearbeitet.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Drogist/in

1.924 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Berlin 66 München 64 Köln 40 Dortmund 39 Hamburg 29 Essen, Ruhr 26 Düsseldorf 19 Stuttgart 18 Frankfurt am Main 15 Hannover 15 Dresden 14 Wuppertal 13 Bonn 13 Münster, Westfalen 12 Kiel 12 Mannheim 12 Karlsruhe, Baden 11 Bielefeld 11 Freiburg im Breisgau 10 Duisburg 10 Nürnberg, Mittelfranken 10 Wiesbaden 10 Leipzig 10 Krefeld 10 Bochum 10 Trier 9 Aachen 9 Perl, Saar 8 Bremen 8 Velbert 8 Mülheim an der Ruhr 7 Braunschweig 7 Iserlohn 7 Würzburg 6 Oberhausen, Rheinland 6 Neuss 6 Unterhaching 6 Ingolstadt, Donau 6 Mainz am Rhein 6 Lünen 6

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Zu Beginn geht es um Warenannahme, Lagerung, Kasse und Grundlagen der Beratung. Danach kommen Warenkunde zu Körperpflege, Kosmetik, Ernährung, Haushaltschemie und Pflanzenschutz hinzu sowie das Wissen über freiverkäufliche Arzneimittel und deren rechtliche Regeln. Später stehen Warenwirtschaft, Werbung und Verkaufsförderung im Mittelpunkt. Die Prüfungen legen Sie vor der Industrie- und Handelskammer ab.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, je nach Betrieb auch mit Hauptschulabschluss. Wichtig sind Freude am Umgang mit Menschen, Geduld beim Beraten und ein gepflegtes Auftreten. Sie sollten sich für Gesundheit, Inhaltsstoffe und Kosmetik interessieren, sorgfältig arbeiten und sicher mit Zahlen umgehen.

Hilfreiche Schulfächer: Biologie, Chemie, Deutsch, Mathematik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern mit Menschen sprechen und ihnen bei Fragen weiterhelfen
  • wenn Sie wissen wollen, was in Cremes, Tees und Pflegeprodukten steckt
  • Sie arbeiten gern ordentlich und behalten auch bei viel Kundschaft den Überblick
  • Sie haben kein Problem damit, viel auf den Beinen zu sein und auch samstags zu arbeiten

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie Verantwortung für einen Warenbereich übernehmen und später eine Filiale leiten. Mit Berufserfahrung ist eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt möglich, die auf Führungsaufgaben im Handel vorbereitet. Wer sich fachlich vertiefen möchte, kann sich etwa in Kosmetik, Naturkosmetik, Ernährung oder Naturheilmitteln weiterbilden. Mit der passenden Hochschulzugangsberechtigung kommt auch ein Studium infrage, zum Beispiel Handelsmanagement oder Betriebswirtschaft.

Was Sie vor der Bewerbung wissen sollten

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes ohne besonderen Grund möglich, wenn Betrieb und Auszubildender es vereinbaren. Die Ausbildungszeit verlängert sich entsprechend, die Vergütung wird anteilig gekürzt. Für Menschen mit Kind oder Pflegeverantwortung ist das oft der einzige gangbare Weg.

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Drogist/in gibt es?

Aktuell sind 1.924 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Drogist/in?

Für diesen Beruf liegen uns derzeit zu wenige Angaben aus Stellenanzeigen vor, um einen belastbaren Median zu nennen. Es gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Was ist der Unterschied zum Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten?

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte arbeiten in Apotheken und kümmern sich vor allem um Einkauf, Lager und Verwaltung. Drogisten stehen im Verkauf einer Drogerie und beraten direkt zu Pflege, Kosmetik, Ernährung und freiverkäuflichen Arzneimitteln. Verschreibungspflichtige oder apothekenpflichtige Medikamente geben Drogisten nicht ab.

Darf ich als Drogist Medikamente verkaufen?

Sie dürfen freiverkäufliche Arzneimittel abgeben, etwa bestimmte Tees, pflanzliche Mittel oder Mineralstoffpräparate. Die dafür nötige Sachkenntnis erwerben Sie in der Ausbildung. Bei ernsthaften Beschwerden verweisen Sie Kunden an eine Arztpraxis oder Apotheke.

Brauche ich Vorwissen in Chemie oder Biologie?

Vorwissen ist hilfreich, aber keine Bedingung. In der Berufsschule lernen Sie, wie Inhaltsstoffe wirken, wie die Haut aufgebaut ist und worauf man bei Chemikalien achten muss. Wer sich in der Schule für diese Fächer interessiert hat, tut sich mit der Warenkunde meist leichter.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

Ähnliche Ausbildungsberufe

Kostenlos · ohne Konto

Ihr persönlicher Ausbildungs-Report

Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.

Mindestalter 16 Jahre. Wir verkaufen keine Daten ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung und melden Sie zu keinem Newsletter an. Datenschutz

Passende Rechner

Wie diese Seite entsteht

Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen