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Fahrzeugführung im Eisenbahnverkehr

Ausbildung als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport

161 Stellen für den Beruf Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport sind derzeit ausgeschrieben. Der Beruf zählt zum Feld Fahrzeugführung im Eisenbahnverkehr. Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus offiziellen Quellen.

161offene Stellen
1.229 €1. Lehrjahr (Median)
13Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport

Ausbildung Lokführer:in im Regionalverkehr 2027

Deutsche Bahn AG Region Mitte · Trier · seit 30. Okt. 2026

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Ausbildung Lokführer:in bei der S-Bahn 2027

Deutsche Bahn AG Region Mitte · Frankfurt am Main · seit 30. Okt. 2026

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Ausbildung Eisenbahner (w/m/d) Betriebsdienst - Lokführer/Transport

Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG · Moers · seit 26. Okt. 2026

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Ausbildung Lokführer:in im Regionalverkehr 2027

Deutsche Bahn AG Region Süd · Kochel am See · seit 26. Okt. 2026

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Ausbildung Lokführer:in im Regionalverkehr 2027

Deutsche Bahn AG Region Süd · Mittenwald · seit 26. Okt. 2026

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Kombi-Ausbildung Industrieelektriker:in und Lokführer:in in der S-Bahn 2027

Deutsche Bahn AG Region Ost · Berlin · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Lokführer:in im Regionalverkehr 2027

Deutsche Bahn AG Region Südwest · Ulm · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Lokführer:in 2027

Deutsche Bahn AG Region Südwest · Weil am Rhein · seit 24. Okt. 2026

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Was verdient man als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.229 €971 €
3. Lehrjahr1.418 €1.120 €

Die Werte sind Medianwerte aus 5 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport auf Rang 87. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport?

Als Eisenbahner im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport fahren Sie Züge im Personen- oder Güterverkehr. Sie bereiten Fahrzeuge auf die Fahrt vor, prüfen die Technik, stellen Züge zusammen und sorgen dafür, dass Fahrgäste und Güter sicher und pünktlich ankommen.

Typische Aufgaben

  • Triebfahrzeuge vor Fahrtantritt prüfen und betriebsbereit machen
  • Züge nach Fahrplan und Signalen fahren und dabei Strecke und Anzeigen beobachten
  • Wagen rangieren, kuppeln und zu Zügen zusammenstellen
  • Bremsproben durchführen und Güterwagen auf Schäden untersuchen
  • Mit Fahrdienstleitern und Leitstellen per Funk oder Telefon kommunizieren
  • Bei Störungen oder Unregelmäßigkeiten nach Vorschrift handeln und Fahrgäste informieren
  • Fahrten und technische Mängel dokumentieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten bei Eisenbahnverkehrsunternehmen im Personen- und Güterverkehr, bei Werks- und Hafenbahnen oder bei Unternehmen, die Rangierdienste anbieten. Ihr Arbeitsplatz ist meist der Führerstand, dazu kommen Einsätze draußen auf Bahnhöfen, in Abstellanlagen und Rangierbahnhöfen bei jedem Wetter. Auf der Lok sind Sie oft allein unterwegs, beim Rangieren im Team. Schichtdienst, Nachtarbeit sowie Einsätze an Wochenenden und Feiertagen sind üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport

Ausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst (m/w/d) – Fachrichtung Lokführer und Transport (m/w/d)

SPITZKE SE · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.122 € / 1.351 € / 1.610 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

161 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Berlin 10 München 7 Köln 6 Nürnberg, Mittelfranken 6 Duisburg 4 Stuttgart 4 Halle (Saale) 4 Plochingen 3 Mühldorf am Inn 3 Lindau (Bodensee) 3 Karlsruhe, Baden 3 Frankfurt am Main 3 Ulm, Donau 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert laut Ausbildungsordnung drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb, in der Berufsschule und oft in Schulungszentren mit Fahrsimulatoren. Am Anfang stehen Grundlagen des Bahnbetriebs, Sicherheitsregeln, Signale und Fahrzeugtechnik. Danach folgen Rangieren, Wagenuntersuchung und Bremsproben, später das Führen von Triebfahrzeugen unter Aufsicht und Streckenkenntnis. Zur Ausbildung gehört der Erwerb der Fahrberechtigungen für Triebfahrzeuge. Es gibt eine Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung vor der IHK.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis erwarten die meisten Betriebe einen mittleren Schulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss. Sie brauchen eine ärztliche und psychologische Eignung, unter anderem gutes Seh- und Hörvermögen und Farbsehen. Wichtig sind Konzentration über lange Zeit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, technisches Verständnis und die Bereitschaft, sich genau an Vorschriften zu halten.

Hilfreiche Schulfächer: Physik, Mathematik, Deutsch, Technik, Englisch

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie sich für Technik und Fahrzeuge interessieren
  • wenn Sie auch nach Stunden noch aufmerksam bleiben können
  • Sie arbeiten gern selbstständig und tragen Verantwortung für Menschen und Ladung
  • Sie kommen mit wechselnden Schichten und Arbeit am Wochenende zurecht
  • wenn Sie in Stresssituationen ruhig bleiben und nach klaren Regeln handeln

Nach der Ausbildung

Mit Berufserfahrung können Sie Lehrlokführer werden und Nachwuchs ausbilden oder als Disponent, Gruppenleiter oder in der Betriebsleitung arbeiten. Sie können sich auf Güterverkehr, Nahverkehr, Fernverkehr oder bestimmte Fahrzeugtypen spezialisieren und weitere Strecken- und Baureihenkenntnisse erwerben. Fortbildungen sind etwa zum Industriemeister oder Fachwirt im Verkehrsbereich möglich. Mit Hochschulzugang bietet sich ein Studium im Bereich Verkehrswesen oder Eisenbahnbetrieb an.

Rechtliches und Praktisches

Die Zahl der offenen Stellen sagt wenig über die Qualität der Ausbildung im einzelnen Betrieb. Aussagekräftiger sind die Übernahmequote, die Zahl der Auszubildenden im Verhältnis zur Belegschaft und die Frage, ob es einen festen Ansprechpartner gibt. Danach kann man im Vorstellungsgespräch fragen.

Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.

Ausbildungsbetriebe müssen fachlich und persönlich geeignet sein und über einen Ausbilder mit Nachweis nach der Ausbilder-Eignungsverordnung verfügen. Die zuständige Kammer prüft das, bevor sie einen Vertrag einträgt. Wer also einen eingetragenen Vertrag hat, ist in einem geprüften Betrieb.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes ohne besonderen Grund möglich, wenn Betrieb und Auszubildender es vereinbaren. Die Ausbildungszeit verlängert sich entsprechend, die Vergütung wird anteilig gekürzt. Für Menschen mit Kind oder Pflegeverantwortung ist das oft der einzige gangbare Weg.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport gibt es?

Aktuell sind 161 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Eisenbahner/in - Betriebsdienst - Lokführer/in und Transport?

Der Median liegt bei 1.229 € im ersten Lehrjahr und 1.418 € im dritten. Grundlage sind 5 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Darf ich während der Ausbildung schon allein einen Zug fahren?

Am Anfang fahren Sie nur unter Aufsicht eines erfahrenen Lokführers. Allein dürfen Sie erst fahren, wenn Sie die nötigen Fahrberechtigungen erworben haben. Dafür gelten gesetzliche Voraussetzungen, unter anderem ein Mindestalter und Prüfungen.

Was passiert bei der medizinischen und psychologischen Untersuchung?

Geprüft werden unter anderem Sehen, Farbsehen, Hören und die allgemeine Gesundheit. Im psychologischen Teil geht es um Konzentration, Reaktion und Belastbarkeit. Die Untersuchungen werden während des Berufslebens regelmäßig wiederholt.

Was ist der Unterschied zur Fachrichtung Fahrweg?

In der Fachrichtung Lokführer und Transport fahren Sie Züge und bereiten Fahrzeuge vor. In der Fachrichtung Fahrweg steuern Sie den Zugverkehr vom Stellwerk aus, etwa als Fahrdienstleiter. Beide Fachrichtungen gehören zum selben Ausbildungsberuf.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Quellen und Datenstand

Was Sie oben an Stellen sehen, kommt direkt aus der offiziellen Jobbörse der Bundesagentur und wird nicht bei uns zwischengelagert. Die Vergütungsangaben sind Medianwerte aus den Angaben der Betriebe in ihren Stellenanzeigen; die Zahl der ausgewerteten Anzeigen steht jeweils dabei. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen