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Körperpflege

Ausbildung als Kosmetiker/in (duale Ausbildung)

Aktuell 32 Stellen für Kosmetiker/in (duale Ausbildung). Die Stellen kommen live aus der Jobbörse der Bundesagentur, die Vergütungsangaben aus der Auswertung echter Ausschreibungen.

32offene Stellen
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Freie Ausbildungsplätze als Kosmetiker/in (duale Ausbildung)

Auszubildende:r Kosmetik (m/w/d)

Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf · Heringsdorf · seit 24. Okt. 2026

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Ausbildung Kosmetiker (m/w/d)

A-ROSA Travemünde · Travemünde · seit 23. Okt. 2026

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Was macht man als Kosmetiker/in (duale Ausbildung)?

Kosmetiker pflegen und verschönern Haut, Hände, Füße und Nägel. Sie analysieren den Hautzustand, behandeln mit Pflegeprodukten und Geräten, schminken für Alltag und Anlässe und beraten Kundinnen und Kunden zur Pflege zu Hause. Anders als Friseure arbeiten sie nicht an den Haaren auf dem Kopf, sondern vor allem an Gesicht und Körper.

Typische Aufgaben

  • Hauttyp und Hautzustand bestimmen und eine passende Behandlung planen
  • Gesichtsbehandlungen mit Reinigung, Peeling, Masken und Massage durchführen
  • Hände, Nägel und Füße pflegen, Nagellack auftragen und Hornhaut entfernen
  • Augenbrauen formen, Wimpern färben und Körperhaare entfernen
  • Tages- und Abend-Make-up auftragen und Schminktipps geben
  • Kosmetikprodukte erklären und verkaufen
  • Geräte und Arbeitsplatz nach Hygienevorschriften reinigen und desinfizieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten meist in Kosmetikstudios und Kosmetikinstituten, außerdem in Wellness- und Hotelbetrieben, Day-Spas, Parfümerien oder in Kosmetikabteilungen von Kaufhäusern. Die Arbeit findet drinnen in Behandlungsräumen statt, oft im direkten Kontakt mit einer Person über längere Zeit. In kleinen Studios arbeiten Sie häufig mit wenigen Kolleginnen und Kollegen. Termine am späten Nachmittag, abends und samstags sind üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Kosmetiker/in (duale Ausbildung)

31 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Die Ausbildung

Die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Zu Beginn lernen Sie Hygiene, Aufbau der Haut, Hand- und Nagelpflege sowie einfache Gesichtsbehandlungen. Später kommen Massagen, Fußpflege, Haarentfernung, dekorative Kosmetik und der Einsatz von Geräten dazu. Auch Produktkunde, Kundenberatung und Verkauf gehören zu den Inhalten. Etwa in der Mitte der Ausbildung legen Sie eine Zwischenprüfung ab, am Ende eine praktische und schriftliche Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit mittlerem Schulabschluss oder gutem Hauptschulabschluss ein. Wichtig sind Fingerspitzengefühl, ein gepflegtes Auftreten und Freude am Umgang mit Menschen. Sie sollten Körperkontakt nicht unangenehm finden, genau und sauber arbeiten und Kunden freundlich beraten können. Allergien gegen Pflegestoffe oder Desinfektionsmittel können hinderlich sein.

Hilfreiche Schulfächer: Biologie, Chemie, Kunst, Deutsch, Mathematik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern mit den Händen und nah am Menschen arbeiten
  • Sie interessieren sich dafür, wie Haut aufgebaut ist und wie Pflegestoffe wirken
  • wenn Sie ein gutes Auge für Farben und Formen haben
  • Sie können ruhig und geduldig auf Wünsche von Kunden eingehen
  • wenn Sauberkeit und Genauigkeit für Sie selbstverständlich sind

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich spezialisieren, etwa auf apparative Kosmetik, Nageldesign, Visagistik, Wellness-Anwendungen oder Permanent Make-up. Mit der Meisterprüfung im Kosmetikerhandwerk können Sie einen Betrieb führen und selbst ausbilden. Weitere Wege sind Weiterbildungen zur Fachkosmetikerin bzw. zum Fachkosmetiker, zum Handelsfachwirt oder Betriebswirt im Handwerk. Wer sich medizinisch orientieren will, kann eine Ausbildung zum Podologen anschließen. Mit Hochschulreife ist ein Studium etwa im Bereich Kosmetikwissenschaft möglich.

Gut zu wissen

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Die Zahl der offenen Stellen sagt wenig über die Qualität der Ausbildung im einzelnen Betrieb. Aussagekräftiger sind die Übernahmequote, die Zahl der Auszubildenden im Verhältnis zur Belegschaft und die Frage, ob es einen festen Ansprechpartner gibt. Danach kann man im Vorstellungsgespräch fragen.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Kosmetiker/in (duale Ausbildung) gibt es?

Aktuell sind 32 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Kosmetiker/in (duale Ausbildung)?

Für diesen Beruf liegen uns derzeit zu wenige Angaben aus Stellenanzeigen vor, um einen belastbaren Median zu nennen. Es gilt die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung nach § 17 BBiG.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Darf ich als Kosmetiker auch Fußpflege machen?

Ja, kosmetische Fußpflege gehört zur Ausbildung, etwa Nägel kürzen, Hornhaut entfernen und Füße pflegen. Die Behandlung krankhafter Veränderungen wie eingewachsener Nägel oder diabetischer Füße ist dagegen Podologen vorbehalten. Dafür ist eine eigene Ausbildung nötig.

Lerne ich in der Ausbildung auch Haare schneiden?

Nein, das ist Aufgabe von Friseuren. Als Kosmetiker arbeiten Sie an Haut, Nägeln und Gesicht. Zu Ihren Aufgaben gehören aber das Formen der Augenbrauen, das Färben von Wimpern und das Entfernen von Körperhaaren.

Ist die Arbeit körperlich anstrengend?

Sie sitzen oder stehen oft lange in derselben Haltung über einer Behandlungsliege. Massagen erfordern Kraft in Händen und Armen. Ein ergonomisch eingestellter Arbeitsplatz und Pausen zwischen den Terminen helfen, Rücken und Nacken zu schonen.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Alle Stellenangebote stammen aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und werden bei jedem Seitenaufruf frisch abgefragt. Was ein Beruf zahlt, rechnen wir aus den Angaben der Betriebe selbst; wo zu wenige Angaben vorliegen, zeigen wir keinen Wert. Stand der Auswertung: September 2026.

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