Zum Inhalt
Ausbildungsplatz.net

Papier- und Verpackungstechnik

Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung

Wer eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung sucht, findet hier 178 Stellen und die Angaben, die vor der Bewerbung zählen: Verdienst je Lehrjahr, Ausbildungsdauer und die Städte mit den meisten Angeboten.

178offene Stellen
1.190 €1. Lehrjahr (Median)
1Städte mit Angeboten

Was verdient man als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.190 €940 €
2. Lehrjahr1.270 €1.003 €
3. Lehrjahr1.266 €1.000 €

Die Werte sind Medianwerte aus 5 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung auf Rang 114. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung?

Maschinen- und Anlagenführer/innen im Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung richten Maschinen ein, die Papier, Karton und bedruckte Bogen weiterverarbeiten, und überwachen die laufende Produktion. Aus ihren Maschinen kommen zum Beispiel gefalzte Prospekte, geheftete Zeitschriften, gebundene Bücher, Briefumschläge oder Faltschachteln.

Typische Aufgaben

  • Maschinen wie Schneide-, Falz-, Heft- oder Klebebindemaschinen nach Auftrag einrichten und umrüsten
  • Papier, Karton, Klebstoffe und Drahtspulen bereitstellen und in die Maschine einlegen
  • Den Produktionslauf überwachen und Einstellungen wie Format, Druck oder Geschwindigkeit nachregeln
  • Fertige Produkte stichprobenartig auf Maße, Falzgenauigkeit und saubere Verarbeitung prüfen
  • Störungen wie Papierstau erkennen, beheben und bei größeren Schäden die Instandhaltung informieren
  • Maschinen reinigen, schmieren und kleine Wartungsarbeiten erledigen
  • Produktionsmengen, Ausschuss und Störungen dokumentieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in Druckereien, Buchbindereien und Weiterverarbeitungsbetrieben, bei Herstellern von Verpackungen, Briefumschlägen, Heften oder Etiketten und in Betrieben der Papier- und Kartonverarbeitung. Die Arbeit findet drinnen in Produktionshallen statt, oft mit Maschinenlärm und viel Stehen. Meist betreuen Sie eine Maschine oder Linie zusammen mit Kolleginnen und Kollegen. Da die Anlagen häufig rund um die Uhr laufen, ist Schichtarbeit üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung

Ausbildung Maschinen- und Anlagenführer:in (m/w/d) 2027 mit der Option auf Packmitteltechnologe

Smurfit Westrock Heppenheim GmbH · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.200 € / 1.290 € / 1.390 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

174 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Kempten (Allgäu) 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert laut Ausbildungsordnung zwei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Im ersten Jahr geht es um Grundlagen, die für alle Schwerpunkte gleich sind: Werkstoffe, Prüfen und Messen, Arbeitssicherheit, einfache Wartung und das Bedienen von Maschinen. Im zweiten Jahr folgt der Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung: Einrichten und Umrüsten von Verarbeitungsmaschinen, Steuern des Materialflusses, Qualitätsprüfung und Störungsbehebung. Während der Ausbildung legen Sie Prüfungen vor der Industrie- und Handelskammer ab.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerberinnen und Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und Sorgfalt, denn kleine Abweichungen beim Einstellen führen schnell zu Ausschuss. Sie sollten aufmerksam bleiben, auch wenn eine Maschine lange gleichmäßig läuft, und bei Störungen ruhig und überlegt handeln. Körperliche Belastbarkeit hilft beim Stehen und beim Bewegen von Papierstapeln.

Hilfreiche Schulfächer: Mathematik, Physik, Technik, Werken

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern an Maschinen arbeiten und verstehen wollen, wie sie funktionieren
  • wenn Sie genau arbeiten und Fehler am Produkt schnell bemerken
  • Sie können sich mit Schichtarbeit und einer lauten Umgebung arrangieren
  • Sie wollen nach zwei Jahren einen Berufsabschluss haben und direkt in der Produktion arbeiten

Nach der Ausbildung

Nach dem Abschluss können Sie die Ausbildung in vielen Fällen in einem verwandten dreijährigen Beruf fortsetzen, etwa als Medientechnologe/-technologin Druckverarbeitung, wobei die bisherige Zeit angerechnet werden kann. Mit Berufserfahrung sind Weiterbildungen zum Industriemeister bzw. zur Industriemeisterin, etwa Fachrichtung Printmedien oder Papier- und Kunststoffverarbeitung, oder zum staatlich geprüften Techniker möglich. Wer die Hochschulreife erwirbt, kann zum Beispiel Druck- und Medientechnik oder Verpackungstechnik studieren.

Worauf es in diesem Beruf ankommt

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Wer schon während der Ausbildung an Weiterbildung denkt, sollte die Aufstiegsfortbildungen im Blick behalten: Meister, Fachwirt oder Techniker sind dem Bachelor formal gleichgestellt und werden über das Aufstiegs-BAföG gefördert. Das verändert die Einkommensperspektive deutlich stärker als die Höhe der Ausbildungsvergütung.

Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung gibt es?

Aktuell sind 178 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/in - Druckweiter- und Papierverarbeitung?

Der Median liegt bei 1.190 € im ersten Lehrjahr, 1.270 € im zweiten und 1.266 € im dritten. Grundlage sind 5 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Worin unterscheidet sich dieser Beruf vom Packmitteltechnologen?

Maschinen- und Anlagenführer/innen konzentrieren sich auf das Einrichten, Bedienen und Überwachen von Maschinen. Packmitteltechnologen lernen in einer längeren Ausbildung zusätzlich, Verpackungen zu planen und den gesamten Herstellungsprozess zu gestalten. Wer später mehr Verantwortung möchte, kann nach der zweijährigen Ausbildung oft in einen solchen Beruf wechseln.

Arbeite ich immer an derselben Maschine?

Das hängt vom Betrieb ab. In großen Betrieben betreuen Sie oft eine bestimmte Anlage oder Linie, in kleineren wechseln Sie zwischen Schneide-, Falz- und Bindemaschinen. Durch die unterschiedlichen Aufträge müssen Sie die Maschinen aber regelmäßig umrüsten.

Wie gefährlich ist die Arbeit an den Maschinen?

Schneidemaschinen und andere Anlagen haben bewegliche Teile, deshalb spielt Arbeitssicherheit in der Ausbildung eine große Rolle. Die Maschinen sind mit Schutzeinrichtungen ausgestattet, und Sie lernen, wie Sie sicher einrichten und Störungen beheben. Gehörschutz und passende Arbeitskleidung gehören zum Alltag.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

Ähnliche Ausbildungsberufe

Kostenlos · ohne Konto

Ihr persönlicher Ausbildungs-Report

Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.

Mindestalter 16 Jahre. Wir verkaufen keine Daten ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung und melden Sie zu keinem Newsletter an. Datenschutz

Passende Rechner

Quellen und Datenstand

Was Sie oben an Stellen sehen, kommt direkt aus der offiziellen Jobbörse der Bundesagentur und wird nicht bei uns zwischengelagert. Die Vergütungsangaben sind Medianwerte aus den Angaben der Betriebe in ihren Stellenanzeigen; die Zahl der ausgewerteten Anzeigen steht jeweils dabei. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen