Ausbildung Packmitteltechnologe:in (m|w|d) für 2027
Smurfit Westrock Herzberg Solid Board GmbH · Start 1. Aug. 2027
Vergütung: 1.288 € / 1.356 € / 1.404 € je Lehrjahr
Papier- und Verpackungstechnik
Packmitteltechnologe/-technologin gehört zum Berufsfeld Papier- und Verpackungstechnik. Derzeit sind 189 Stellen bundesweit frei. Unten stehen die aktuellen Angebote, dazu Zahlen zur Vergütung aus echten Stellenanzeigen.
Wink Stanzwerkzeuge GmbH & Co. KG · Veldhausen · seit 27. Okt. 2026
| Lehrjahr | Vergütung brutto (Median) | Netto (ca.) |
|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.200 € | 948 € |
| 2. Lehrjahr | 1.290 € | 1.019 € |
| 3. Lehrjahr | 1.390 € | 1.098 € |
Die Werte sind Medianwerte aus 16 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Packmitteltechnologe/-technologin auf Rang 103. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.
Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.
Packmitteltechnologen stellen Verpackungen her, zum Beispiel Faltschachteln, Kartons aus Wellpappe, Tüten, Säcke oder Becher. Sie richten die Maschinen ein, steuern die Fertigung und prüfen die Qualität. Anders als Papiertechnologen erzeugen sie kein Papier, sondern verarbeiten Papier, Karton, Pappe und Folien zu fertigen Packmitteln.
Sie arbeiten in Betrieben der Verpackungsindustrie, etwa in Wellpappenwerken, Faltschachtelherstellern oder Betrieben, die Beutel, Säcke und flexible Verpackungen fertigen. Die Arbeit findet drinnen in Produktionshallen statt, an großen Maschinen, wo es laut sein kann. Meist arbeitet man im Team mit anderen Maschinenbedienern. Schichtarbeit ist in vielen Betrieben üblich, weil die Anlagen oft rund um die Uhr laufen.
Smurfit Westrock Herzberg Solid Board GmbH · Start 1. Aug. 2027
Vergütung: 1.288 € / 1.356 € / 1.404 € je Lehrjahr
THIMM Verpackung GmbH & Co. KG · Start 1. Aug. 2027
Wellpappe Auerswalde KG · Start 2. Aug. 2027
FrankPack GmbH & Co. KG · Start 2. Sep. 2027
Vergütung: 922 € / 967 € / 1.014 € je Lehrjahr
SINC NOVATION Nettetal GmbH · Start 1. Aug. 2027
Bischof+Klein SE & Co. KG · Start 16. Aug. 2027
easy2cool GmbH · Start 1. Sep. 2027
Dunapack Spremberg GmbH · Start 1. Aug. 2027
Zerhusen Kartonagen GmbH · Start 28. Okt. 2026
TRICOR Packaging & Logistics AG · Start 1. Sep. 2027
Mondi Trebsen GmbH · Start 1. Aug. 2027
Hans Kolb Wellpappe GmbH & Co. KG · Start 1. Sep. 2027
190 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.
Die Ausbildung ist dual und dauert drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Am Anfang geht es um Werkstoffe wie Papier, Karton und Kunststofffolien, um Messen, Prüfen und einfache Maschinenarbeiten. Danach lernen Sie, Druck-, Stanz- und Klebemaschinen einzurichten, Fertigungsabläufe zu planen und Muster zu bauen. Im letzten Abschnitt vertiefen Sie je nach Betrieb einen Schwerpunkt, etwa Wellpappe, Faltschachteln oder flexible Verpackungen, sowie Qualitätssicherung. Prüfungen finden vor der Industrie- und Handelskammer statt.
Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit mittlerem Abschluss oder einem guten Hauptschulabschluss ein. Wichtig sind technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen und Sorgfalt beim Messen und Einstellen. Sie sollten gern mit Maschinen arbeiten, Störungen ruhig auf den Grund gehen und auch bei Schichtarbeit konzentriert bleiben. Farbsehen ist hilfreich, weil Druckergebnisse geprüft werden.
Hilfreiche Schulfächer: Mathematik, Physik, Chemie, Technik, Kunst
Nach der Ausbildung können Sie sich zum Industriemeister der Fachrichtung Papier- und Kunststoffverarbeitung oder zum Industriemeister Printmedien weiterbilden und dann eine Schicht oder Abteilung führen. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, etwa im Bereich Papier- oder Verpackungstechnik. Mit Hochschulreife oder Berufserfahrung kommt ein Studium der Verpackungstechnik infrage. Im Betrieb kann man sich auf Musterbau, Verpackungsentwicklung oder Qualitätssicherung spezialisieren.
Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.
Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.
Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.
Die Zahl der offenen Stellen sagt wenig über die Qualität der Ausbildung im einzelnen Betrieb. Aussagekräftiger sind die Übernahmequote, die Zahl der Auszubildenden im Verhältnis zur Belegschaft und die Frage, ob es einen festen Ansprechpartner gibt. Danach kann man im Vorstellungsgespräch fragen.
Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes ohne besonderen Grund möglich, wenn Betrieb und Auszubildender es vereinbaren. Die Ausbildungszeit verlängert sich entsprechend, die Vergütung wird anteilig gekürzt. Für Menschen mit Kind oder Pflegeverantwortung ist das oft der einzige gangbare Weg.
Aktuell sind 189 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.
Der Median liegt bei 1.200 € im ersten Lehrjahr, 1.290 € im zweiten und 1.390 € im dritten. Grundlage sind 16 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.
Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.
Papiertechnologen stellen Papier, Karton und Pappe selbst her, also das Rohmaterial. Packmitteltechnologen verarbeiten dieses Material weiter zu fertigen Verpackungen. Sie stehen also eine Stufe später in der Herstellungskette.
Nein. Je nach Betrieb verarbeiten Sie auch Kunststofffolien, Verbundmaterialien oder Aluminium, etwa für Beutel oder Lebensmittelverpackungen. Welche Materialien im Vordergrund stehen, hängt vom Schwerpunkt des Ausbildungsbetriebs ab.
Teilweise. Sie lernen, Muster und Prototypen anzufertigen und Zuschnitte am Computer zu bearbeiten. Die eigentliche Verpackungsentwicklung übernehmen in größeren Betrieben oft eigene Abteilungen, in die man mit Erfahrung oder Weiterbildung wechseln kann.
Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.
Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.
178 Stellen · ab 1.190 €
74 Stellen · ab 1.205 €
Kostenlos · ohne Konto
Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.
Der Rechner zeigt, was in Ihrem Wunschberuf tatsächlich gezahlt wird, und rechnet aus dem Brutto das Netto …
Große Betriebe schließen die Bewerbung ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, kleine oft erst wenige Wochen vorher …
Woher diese Angaben stammen
Die Stellenliste wird live über die Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit erzeugt; gespeicherte Kopien fremder Anzeigen gibt es hier nicht. Für die Vergütung werten wir aus, was Betriebe selbst in ihren Anzeigen angeben, und bilden daraus den Median je Lehrjahr. Stand der Auswertung: September 2026.
Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen