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Medizinisches Laboratorium

Ausbildung als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik

Für den Ausbildungsberuf Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik sind aktuell 67 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Diese Seite zeigt Vergütung, Dauer, Einsatzorte und die offenen Stellen.

67offene Stellen
1.365 €1. Lehrjahr (Median)
1Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik

Ausbildung zum Medizinischen Technologen für Laboratoriumsanalytik (m/w/d)

Labor Augsburg MVZ GmbH · Augsburg · seit 4. Nov. 2026

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Was verdient man als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.365 €1.078 €
2. Lehrjahr1.425 €1.126 €
3. Lehrjahr1.522 €1.202 €

Die Werte sind Medianwerte aus 14 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik auf Rang 41. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik?

Medizinische Technologen für Laboratoriumsanalytik untersuchen Blut, Urin, Gewebe und andere Proben von Patienten. Ihre Messergebnisse helfen Ärztinnen und Ärzten, Krankheiten zu erkennen, Therapien zu überwachen und Blutkonserven sicher zuzuordnen. Anders als in der Radiologie arbeiten Sie nicht mit bildgebenden Verfahren am Patienten, sondern mit Proben im Labor.

Typische Aufgaben

  • Blut-, Urin- und Gewebeproben annehmen, prüfen und für die Analyse vorbereiten
  • Analysegeräte bedienen, kalibrieren und Messwerte auf Plausibilität kontrollieren
  • Blutbilder erstellen und Blutzellen unter dem Mikroskop beurteilen
  • Bakterien und Pilze anzüchten, bestimmen und auf Antibiotika testen
  • Blutgruppen bestimmen und Verträglichkeitstests für Bluttransfusionen durchführen
  • Gewebeschnitte anfertigen und für die Untersuchung einfärben
  • Qualitätskontrollen durchführen und Ergebnisse im Laborsystem dokumentieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten vor allem in Krankenhauslaboren, in medizinischen Großlaboren, in Instituten für Pathologie und Mikrobiologie, bei Blutspendediensten sowie in Forschungseinrichtungen, Universitätskliniken und in der Pharma- oder Diagnostikindustrie. Die Arbeit findet drinnen im Labor statt, meist im Team mit anderen Fachkräften und Ärzten. In Kliniklaboren läuft der Betrieb rund um die Uhr, deshalb sind Schicht-, Nacht- und Wochenenddienste dort üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik

Ausbildung Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik (m/w/d)

Universitätsklinikum Jena · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.281 € / 1.341 € / 1.438 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum Medizinischen Technologen (w/m/d) für Radiologie, MediClin Krankenhaus Plau am See

MediClin Krankenhaus Plau am See · Start 1. Sep. 2027

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Klinikum St. Georg gGmbH: Ausbildung zum Medizinischen Technologen für Laboratoriumsanalytik (MT-L)

Klinikum St. Georg gGmbH · Start 28. Feb. 2027

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Ausbildung Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (m/w/d) 2027

Klinikum Passau · Start 1. Okt. 2027

Vergütung: 1.365 € / 1.425 € / 1.522 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum Medizinischer Technologe- Laboratoriumsanalytik (m/w/d)

Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH Kreiskrankenhaus Mosbach · Start 1. Okt. 2027

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

67 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Gießen, Lahn 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist nach dem MT-Berufe-Gesetz geregelt, dauert in Vollzeit drei Jahre und findet an einer staatlich anerkannten Schule statt. Dazu kommen Praxiseinsätze in Laboren von Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen, mit denen Sie einen Ausbildungsvertrag haben. Inhalte sind unter anderem klinische Chemie, Hämatologie, Immunologie und Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Histologie und Zytologie sowie Molekularbiologie, dazu Hygiene, Qualitätssicherung und Gerätekunde. Am Ende steht eine staatliche Prüfung mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil.

Voraussetzungen

Für diese schulische Ausbildung ist gesetzlich ein mittlerer Schulabschluss vorgeschrieben oder ein Hauptschulabschluss zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Viele Bewerber haben Abitur. Wichtig sind Interesse an Biologie und Chemie, sorgfältiges und genaues Arbeiten, Geschick mit kleinen Mengen und Geräten sowie Konzentration auch bei Routineaufgaben. Sie sollten keine Scheu vor Blut und Körperflüssigkeiten haben und gesundheitlich geeignet sein.

Hilfreiche Schulfächer: Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Deutsch

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern im Labor mit Pipette, Mikroskop und Messgeräten arbeiten
  • Sie arbeiten genau und bleiben auch bei wiederholten Abläufen konzentriert
  • wenn Sie Menschen helfen möchten, ohne direkt am Patientenbett zu stehen
  • Sie interessieren sich dafür, wie Krankheiten im Körper nachweisbar sind

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich auf Bereiche wie Mikrobiologie, Transfusionsmedizin, Zytologie oder Molekulardiagnostik spezialisieren. Mit Weiterbildungen und Berufserfahrung ist die Leitung eines Laborbereichs möglich. Wer lehren möchte, kann über ein Studium der Medizinpädagogik Lehrkraft an einer Berufsfachschule werden. Außerdem stehen Studiengänge wie Biomedizinische Analytik, Medizintechnik oder Biotechnologie offen, teils mit Anrechnung der Ausbildung. Auch Tätigkeiten in Forschung, Anwendungsberatung oder Vertrieb von Diagnostikgeräten sind möglich.

Gut zu wissen

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.

Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes ohne besonderen Grund möglich, wenn Betrieb und Auszubildender es vereinbaren. Die Ausbildungszeit verlängert sich entsprechend, die Vergütung wird anteilig gekürzt. Für Menschen mit Kind oder Pflegeverantwortung ist das oft der einzige gangbare Weg.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik gibt es?

Aktuell sind 67 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik?

Der Median liegt bei 1.365 € im ersten Lehrjahr, 1.425 € im zweiten und 1.522 € im dritten. Grundlage sind 14 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Ist das derselbe Beruf wie früher MTA?

Ja, im Kern. Seit 2023 heißt der Beruf Medizinische Technologin bzw. Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik und ersetzt die frühere Bezeichnung MTLA. Mit der Neuregelung wurde die Ausbildung modernisiert, und Auszubildende erhalten nun einen Ausbildungsvertrag mit Vergütung.

Habe ich in diesem Beruf Kontakt zu Patienten?

Eher wenig. Der Großteil der Arbeit findet im Labor mit Proben statt. In manchen Einrichtungen nehmen Sie aber auch Blut ab oder führen Funktionstests durch, bei denen Sie Patienten begegnen.

Ist der Umgang mit infektiösen Proben gefährlich?

Sie arbeiten mit Material, das Krankheitserreger enthalten kann. Deshalb lernen Sie in der Ausbildung strenge Hygiene- und Schutzregeln, etwa Handschuhe, Schutzkleidung und Sicherheitswerkbänke. Wer diese Regeln einhält, arbeitet sicher.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Quellen und Datenstand

Was Sie oben an Stellen sehen, kommt direkt aus der offiziellen Jobbörse der Bundesagentur und wird nicht bei uns zwischengelagert. Die Vergütungsangaben sind Medianwerte aus den Angaben der Betriebe in ihren Stellenanzeigen; die Zahl der ausgewerteten Anzeigen steht jeweils dabei. Stand der Auswertung: September 2026.

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