Ausbildung Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik (m/w/d)
Universitätsklinikum Jena · Start 1. Sep. 2027
Vergütung: 1.281 € / 1.341 € / 1.438 € je Lehrjahr
Medizinisches Laboratorium
Für den Ausbildungsberuf Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik sind aktuell 67 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Diese Seite zeigt Vergütung, Dauer, Einsatzorte und die offenen Stellen.
Labor Augsburg MVZ GmbH · Augsburg · seit 4. Nov. 2026
| Lehrjahr | Vergütung brutto (Median) | Netto (ca.) |
|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.365 € | 1.078 € |
| 2. Lehrjahr | 1.425 € | 1.126 € |
| 3. Lehrjahr | 1.522 € | 1.202 € |
Die Werte sind Medianwerte aus 14 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Medizinische/r Technologe/Technologin - Laboratoriumsanalytik auf Rang 41. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.
Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.
Medizinische Technologen für Laboratoriumsanalytik untersuchen Blut, Urin, Gewebe und andere Proben von Patienten. Ihre Messergebnisse helfen Ärztinnen und Ärzten, Krankheiten zu erkennen, Therapien zu überwachen und Blutkonserven sicher zuzuordnen. Anders als in der Radiologie arbeiten Sie nicht mit bildgebenden Verfahren am Patienten, sondern mit Proben im Labor.
Sie arbeiten vor allem in Krankenhauslaboren, in medizinischen Großlaboren, in Instituten für Pathologie und Mikrobiologie, bei Blutspendediensten sowie in Forschungseinrichtungen, Universitätskliniken und in der Pharma- oder Diagnostikindustrie. Die Arbeit findet drinnen im Labor statt, meist im Team mit anderen Fachkräften und Ärzten. In Kliniklaboren läuft der Betrieb rund um die Uhr, deshalb sind Schicht-, Nacht- und Wochenenddienste dort üblich.
Universitätsklinikum Jena · Start 1. Sep. 2027
Vergütung: 1.281 € / 1.341 € / 1.438 € je Lehrjahr
MediClin Krankenhaus Plau am See · Start 1. Sep. 2027
Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH · Start 1. Nov. 2026
Klinikum St. Georg gGmbH · Start 28. Feb. 2027
Klinikum Passau · Start 1. Okt. 2027
Vergütung: 1.365 € / 1.425 € / 1.522 € je Lehrjahr
BG Klinikum Murnau gGmbH · Start 28. Okt. 2026
Klinikum Kulmbach Zweckverband · Start 1. Sep. 2027
Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH · Start 1. Okt. 2027
HELIOS Kliniken Schwerin GmbH · Start 1. Sep. 2027
Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH Kreiskrankenhaus Mosbach · Start 1. Okt. 2027
Helios Klinikum Berlin-Buch GmbH · Start 1. Sep. 2027
Robert-Koch-Krankenhaus Apolda GmbH · Start 1. Sep. 2027
67 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.
Die Ausbildung ist nach dem MT-Berufe-Gesetz geregelt, dauert in Vollzeit drei Jahre und findet an einer staatlich anerkannten Schule statt. Dazu kommen Praxiseinsätze in Laboren von Krankenhäusern oder anderen Einrichtungen, mit denen Sie einen Ausbildungsvertrag haben. Inhalte sind unter anderem klinische Chemie, Hämatologie, Immunologie und Transfusionsmedizin, Mikrobiologie, Histologie und Zytologie sowie Molekularbiologie, dazu Hygiene, Qualitätssicherung und Gerätekunde. Am Ende steht eine staatliche Prüfung mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil.
Für diese schulische Ausbildung ist gesetzlich ein mittlerer Schulabschluss vorgeschrieben oder ein Hauptschulabschluss zusammen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Viele Bewerber haben Abitur. Wichtig sind Interesse an Biologie und Chemie, sorgfältiges und genaues Arbeiten, Geschick mit kleinen Mengen und Geräten sowie Konzentration auch bei Routineaufgaben. Sie sollten keine Scheu vor Blut und Körperflüssigkeiten haben und gesundheitlich geeignet sein.
Hilfreiche Schulfächer: Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Deutsch
Nach der Ausbildung können Sie sich auf Bereiche wie Mikrobiologie, Transfusionsmedizin, Zytologie oder Molekulardiagnostik spezialisieren. Mit Weiterbildungen und Berufserfahrung ist die Leitung eines Laborbereichs möglich. Wer lehren möchte, kann über ein Studium der Medizinpädagogik Lehrkraft an einer Berufsfachschule werden. Außerdem stehen Studiengänge wie Biomedizinische Analytik, Medizintechnik oder Biotechnologie offen, teils mit Anrechnung der Ausbildung. Auch Tätigkeiten in Forschung, Anwendungsberatung oder Vertrieb von Diagnostikgeräten sind möglich.
Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.
Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.
Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.
Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.
Eine Ausbildung in Teilzeit ist seit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes ohne besonderen Grund möglich, wenn Betrieb und Auszubildender es vereinbaren. Die Ausbildungszeit verlängert sich entsprechend, die Vergütung wird anteilig gekürzt. Für Menschen mit Kind oder Pflegeverantwortung ist das oft der einzige gangbare Weg.
Aktuell sind 67 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.
Der Median liegt bei 1.365 € im ersten Lehrjahr, 1.425 € im zweiten und 1.522 € im dritten. Grundlage sind 14 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.
Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.
Ja, im Kern. Seit 2023 heißt der Beruf Medizinische Technologin bzw. Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik und ersetzt die frühere Bezeichnung MTLA. Mit der Neuregelung wurde die Ausbildung modernisiert, und Auszubildende erhalten nun einen Ausbildungsvertrag mit Vergütung.
Eher wenig. Der Großteil der Arbeit findet im Labor mit Proben statt. In manchen Einrichtungen nehmen Sie aber auch Blut ab oder führen Funktionstests durch, bei denen Sie Patienten begegnen.
Sie arbeiten mit Material, das Krankheitserreger enthalten kann. Deshalb lernen Sie in der Ausbildung strenge Hygiene- und Schutzregeln, etwa Handschuhe, Schutzkleidung und Sicherheitswerkbänke. Wer diese Regeln einhält, arbeitet sicher.
Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.
Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.
Kostenlos · ohne Konto
Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.
Der Rechner zeigt, was in Ihrem Wunschberuf tatsächlich gezahlt wird, und rechnet aus dem Brutto das Netto …
Große Betriebe schließen die Bewerbung ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, kleine oft erst wenige Wochen vorher …
Quellen und Datenstand
Was Sie oben an Stellen sehen, kommt direkt aus der offiziellen Jobbörse der Bundesagentur und wird nicht bei uns zwischengelagert. Die Vergütungsangaben sind Medianwerte aus den Angaben der Betriebe in ihren Stellenanzeigen; die Zahl der ausgewerteten Anzeigen steht jeweils dabei. Stand der Auswertung: September 2026.
Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen