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Medizinisches Laboratorium

Ausbildung als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie

Aktuell 131 Stellen für Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie. Die Stellen kommen live aus der Jobbörse der Bundesagentur, die Vergütungsangaben aus der Auswertung echter Ausschreibungen.

131offene Stellen
1.365 €1. Lehrjahr (Median)
4Städte mit Angeboten

Was verdient man als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.365 €1.078 €
2. Lehrjahr1.425 €1.126 €
3. Lehrjahr1.522 €1.202 €

Die Werte sind Medianwerte aus 18 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie auf Rang 41. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie?

Als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie erstellen Sie Bilder aus dem Inneren des Körpers, etwa mit Röntgen, CT oder MRT, und wirken bei Strahlentherapie und Nuklearmedizin mit. Ärztinnen und Ärzte stellen mit Ihren Aufnahmen Diagnosen und planen Behandlungen. Sie arbeiten direkt mit Patienten und mit komplexen Geräten.

Typische Aufgaben

  • Patienten auf Untersuchungen vorbereiten, den Ablauf erklären und sie richtig auf dem Gerät lagern
  • Röntgenaufnahmen, Computertomografien und MRT-Untersuchungen nach ärztlicher Anordnung durchführen
  • Bei Krebspatienten Bestrahlungen nach Plan einstellen und durchführen
  • Radioaktive Stoffe für nuklearmedizinische Untersuchungen vorbereiten und anwenden
  • Bilddaten am Rechner nachbearbeiten, prüfen und für die Befundung bereitstellen
  • Strahlenschutzregeln einhalten und Geräte regelmäßig auf Funktion und Qualität prüfen
  • Kontrastmittel vorbereiten und Patienten während der Untersuchung beobachten

Wo man arbeitet

Sie arbeiten vor allem in radiologischen Abteilungen von Krankenhäusern, in radiologischen und nuklearmedizinischen Praxen sowie in Zentren für Strahlentherapie. Auch Forschungseinrichtungen und Hersteller von Medizingeräten beschäftigen Fachkräfte, etwa für Schulungen. Die Arbeit findet drinnen statt, oft in abgedunkelten Untersuchungsräumen, im Team mit Ärzten und Pflegekräften. In Kliniken gehören Schicht-, Wochenend- und Bereitschaftsdienste dazu.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie

Ausbildung Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie (m/w/d)

Universitätsklinikum Jena · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.281 € / 1.341 € / 1.438 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Auszubildender als Medizinischer Technologe für Radiologie mwd, St. Hedwig Krankenhaus Berlin

Alexianer St. Hedwig Kliniken GmbH · Start 1. Feb. 2027

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Ausbildungsplätze zum/zur Medizinischen Technologen/Medizinische Technologin für Radiologie (w/m/d)

Uniklinik RWTH Aachen · Start 1. Okt. 2027

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Klinikum St. Georg gGmbH: Ausbildung Medizinische:r Technologin/Technologe für Radiologie (MT-R) - d

Klinikum St. Georg gGmbH · Start 28. Feb. 2027

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Ausbildung Medizinischer Technologe für Radiologie (m/w/d) 2027

Klinikum Passau · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.368 € / 1.418 € / 1.464 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

132 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Aachen 5 Berlin 4 Leverkusen 3 Würzburg 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist schulisch geregelt. Sie lernen an einer staatlich anerkannten Schule für Medizinische Technologie und sammeln in Praxisphasen Erfahrung in Kliniken, Praxen und Einrichtungen der Strahlentherapie. Zu Beginn stehen Anatomie, Physik, Strahlenschutz und Patientenbetreuung im Vordergrund. Später kommen Röntgendiagnostik, CT, MRT, Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Bildbearbeitung hinzu. Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung aus schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil. Laut Gesetz erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung.

Voraussetzungen

Da es sich um eine schulische Ausbildung nach dem MT-Berufegesetz handelt, ist ein Schulabschluss vorgeschrieben: in der Regel der mittlere Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung. Viele Bewerber haben Abitur. Wichtig sind Interesse an Physik, Technik und Medizin, Sorgfalt und räumliches Vorstellungsvermögen. Sie sollten ruhig mit kranken, ängstlichen oder verletzten Menschen umgehen können und gesundheitlich geeignet sein.

Hilfreiche Schulfächer: Physik, Biologie, Mathematik, Chemie, Informatik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie sich für Physik und Technik interessieren und das mit Medizin verbinden möchten
  • Sie gehen offen und freundlich auf Menschen zu, auch wenn diese Schmerzen oder Angst haben
  • wenn Sie genau arbeiten und Regeln wie den Strahlenschutz konsequent einhalten
  • Sie arbeiten gern am Computer und mit großen Geräten
  • wenn Sie mit Schicht- und Wochenenddiensten zurechtkommen

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich auf Bereiche wie MRT, Interventionelle Radiologie, Nuklearmedizin oder Strahlentherapie spezialisieren. Mit Weiterbildungen übernehmen Sie die Leitung einer Abteilung oder werden Praxisanleiter für Auszubildende. Mit Berufserfahrung ist auch eine Tätigkeit als Lehrkraft an einer Schule für Medizinische Technologie möglich. Ein Studium, etwa in Medizintechnik, Medizinphysik oder einem radiologischen Bachelorstudiengang, eröffnet weitere Wege.

Rechtliches und Praktisches

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.

Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie gibt es?

Aktuell sind 131 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Medizinische/r Technologe/Technologin - Radiologie?

Der Median liegt bei 1.365 € im ersten Lehrjahr, 1.425 € im zweiten und 1.522 € im dritten. Grundlage sind 18 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Ist die Strahlung im Beruf gefährlich für mich?

Der Strahlenschutz ist gesetzlich streng geregelt und ein zentraler Teil der Ausbildung. Sie halten sich bei Aufnahmen meist außerhalb des Raums oder hinter Schutzwänden auf und tragen Dosimeter, die Ihre Belastung messen. Bei MRT und Ultraschall entsteht keine Röntgenstrahlung.

Was ist der Unterschied zur Ausbildung in Laboratoriumsanalytik?

In der Radiologie arbeiten Sie direkt mit Patienten und mit bildgebenden Geräten sowie in der Strahlentherapie. In der Laboratoriumsanalytik untersucht man dagegen Proben wie Blut oder Gewebe im Labor und hat kaum Patientenkontakt. Überlegen Sie, ob Ihnen der Umgang mit Menschen wichtig ist.

Hat sich der Beruf durch die neue Bezeichnung verändert?

Früher hieß der Beruf Medizinisch-technische Radiologieassistentin bzw. Medizinisch-technischer Radiologieassistent. Mit dem MT-Berufegesetz wurden Bezeichnung und Ausbildung neu geregelt, unter anderem mit mehr Praxisanteilen und einer gesetzlich vorgesehenen Ausbildungsvergütung. Die Kernaufgaben sind gleich geblieben.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Woher diese Angaben stammen

Die Stellenliste wird live über die Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit erzeugt; gespeicherte Kopien fremder Anzeigen gibt es hier nicht. Für die Vergütung werten wir aus, was Betriebe selbst in ihren Anzeigen angeben, und bilden daraus den Median je Lehrjahr. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen