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Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik

Wer eine Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik sucht, findet hier 226 Stellen und die Angaben, die vor der Bewerbung zählen: Verdienst je Lehrjahr, Ausbildungsdauer und die Städte mit den meisten Angeboten.

226offene Stellen
1.261 €1. Lehrjahr (Median)
5Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik

Was verdient man als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.261 €996 €
2. Lehrjahr1.328 €1.049 €
3. Lehrjahr1.419 €1.121 €

Die Werte sind Medianwerte aus 6 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik auf Rang 72. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik?

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik versehen Bauteile aus Metall, Kunststoff oder Holz in der Industrie mit Schutz- und Dekorschichten aus Lack, Pulver oder Kunststoff. Sie bedienen und überwachen Beschichtungsanlagen und sorgen dafür, dass Autoteile, Maschinengehäuse oder Profile vor Rost geschützt sind und gleichmäßig aussehen.

Typische Aufgaben

  • Werkstücke reinigen, entfetten und für die Beschichtung vorbehandeln
  • Lacke und Beschichtungsstoffe nach Vorgabe vorbereiten und Mischungen prüfen
  • Spritz-, Tauch- oder Pulverbeschichtungsanlagen einrichten, starten und überwachen
  • Prozessdaten wie Temperatur, Schichtdicke und Trocknungszeit kontrollieren und anpassen
  • Beschichtete Oberflächen auf Haftung, Farbton und Fehler prüfen und dokumentieren
  • Anlagen warten, reinigen und kleinere Störungen beheben

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in Industriebetrieben mit eigener Lackiererei oder Pulverbeschichtung, etwa in der Fahrzeug- und Zulieferindustrie, im Maschinenbau, bei Herstellern von Metallprofilen, Haushaltsgeräten oder Möbeln sowie in Lohnbeschichtungsbetrieben. Die Arbeit findet in Hallen an Anlagen statt, oft mit Schutzkleidung und Atemschutz. Sie arbeiten meist im Team an einer Fertigungslinie. Da viele Anlagen rund um die Uhr laufen, ist Schichtarbeit üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik 2027 (m/w/d)

Wiegmann Pulverbeschichtung GmbH · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.105 € / 1.183 € / 1.307 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

AUSBILDUNG 2027 - Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik (m/w/d)

Procter & Gamble Manufacturing GmbH - Werk Walldürn · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.267 € / 1.338 € / 1.443 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung 2027 zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik (w/m/d)

Kaupp Verwaltung GmbH · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.261 € / 1.328 € / 1.419 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

226 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Bremen 4 Burgau, Schwaben 3 Hagen, Westfalen 3 Hamburg 3 Hohenbrunn 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und an der Berufsschule. Zu Beginn geht es um Werkstoffe, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und die Vorbehandlung von Oberflächen. Danach lernen Sie Beschichtungsstoffe kennen, bereiten sie vor und tragen sie mit verschiedenen Verfahren auf. Im weiteren Verlauf kommen das Einrichten und Steuern von Anlagen, Qualitätsprüfung und Instandhaltung hinzu. Die Abschlussprüfung findet laut Ausbildungsordnung in zwei Teilen vor der Industrie- und Handelskammer statt.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Betriebe stellen in der Praxis meist Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind technisches Verständnis, Interesse an Chemie und Maschinen, sorgfältiges Arbeiten und ein gutes Auge für Farbunterschiede und kleine Fehler. Sie sollten keine Probleme mit Lösemittelgeruch und Schutzausrüstung haben. Farbsehtüchtigkeit ist von Vorteil.

Hilfreiche Schulfächer: Chemie, Physik, Mathematik, Technik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern an Maschinen und Anlagen arbeiten
  • wenn Sie sich dafür interessieren, wie chemische Stoffe Oberflächen verändern
  • Sie arbeiten genau und bemerken auch kleine Fehler
  • Sie kommen mit Schichtarbeit und Schutzkleidung gut zurecht

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich auf bestimmte Verfahren spezialisieren, etwa Pulverbeschichtung, Robotertechnik in Lackieranlagen oder Qualitätssicherung. Mit Berufserfahrung ist die Weiterbildung zum Industriemeister oder zur Industriemeisterin möglich, um eine Schicht oder Abteilung zu leiten. Eine Fortbildung zum Techniker oder zur Technikerin mit Schwerpunkt Farb- und Lacktechnik bereitet auf Aufgaben in der Prozessplanung vor. Mit Hochschulzugang kommt ein Studium etwa in Oberflächentechnik, Werkstofftechnik oder Verfahrenstechnik infrage.

Hintergrund zur Ausbildung

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik gibt es?

Aktuell sind 226 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Verfahrensmechaniker/in - Beschichtungstechnik?

Der Median liegt bei 1.261 € im ersten Lehrjahr, 1.328 € im zweiten und 1.419 € im dritten. Grundlage sind 6 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Was ist der Unterschied zum Oberflächenbeschichter?

Oberflächenbeschichter/innen arbeiten vor allem mit galvanischen und chemischen Verfahren in Bädern, zum Beispiel beim Verchromen oder Verzinken. Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik tragen dagegen Lacke, Pulver und Kunststoffe auf, etwa durch Spritzen oder Tauchen. Der Schwerpunkt liegt bei ihnen stärker auf dem Bedienen und Steuern industrieller Beschichtungsanlagen.

Ist die Arbeit gesundheitlich belastend?

Sie arbeiten mit Lösemitteln, Lacknebeln und Pulverstäuben. Deshalb gibt es strenge Arbeitsschutzvorschriften, Absauganlagen und Schutzausrüstung wie Atemschutz, Handschuhe und Overalls. Wer diese Regeln einhält, ist gut geschützt. Bei Allergien oder Atemwegserkrankungen sollten Sie vorher mit einem Arzt sprechen.

Lackiere ich in diesem Beruf von Hand wie ein Autolackierer?

Nur zum Teil. In der Industrie laufen die meisten Beschichtungen über automatisierte Anlagen und Roboter, die Sie einrichten und überwachen. Handarbeit gibt es beim Vorbereiten, Nacharbeiten und bei Sonderteilen. Wer vor allem einzelne Fahrzeuge von Hand lackieren möchte, ist im Handwerksberuf Fahrzeuglackierer besser aufgehoben.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

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