Bewerbung · aktualisiert 20. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit
Bewerbungsmappe für die Ausbildung: Aufbau und Reihenfolge

Die meisten Ausbildungsbewerbungen gehen digital ein. Die Reihenfolge der Unterlagen ist trotzdem geblieben, weil Personalverantwortliche in dieser Reihenfolge lesen.
Die Reihenfolge
- Anschreiben — eine Seite, nie mehr
- Deckblatt — optional, bei digitalen Bewerbungen oft weggelassen
- Lebenslauf — tabellarisch, lückenlos
- Letztes Zeugnis, bei laufendem Schuljahr das Halbjahreszeugnis
- Vorletztes Zeugnis
- Praktikumsbescheinigungen und Nachweise über Nebenjobs
- Sonstige Nachweise — Ehrenamt, Kurse, Sprachzertifikate
Digital richtig verschicken
- Eine einzige PDF-Datei, nicht sieben Anhänge
- Dateiname mit Namen und Beruf, etwa Bewerbung-Musterfrau-Bueromanagement.pdf
- Unter 5 MB, Zeugnisse als Scan oder gutes Foto, gerade ausgerichtet
- Die E-Mail selbst ist kein zweites Anschreiben: drei Sätze mit Bezug auf die Stelle, Rest im PDF
Was wegfallen darf
Ein Bewerbungsfoto ist seit dem AGG nicht mehr erforderlich und wird in vielen Betrieben nicht mehr erwartet. Wenn Sie eines verwenden, sollte es professionell wirken; ein zugeschnittenes Urlaubsbild schadet mehr als kein Bild. Auch Angaben zu Religion, Familienstand und Staatsangehörigkeit gehören nicht mehr in den Lebenslauf.
Der Test vor dem Absenden
Lesen Sie das Anschreiben laut vor. Wenn Sie den Betriebsnamen austauschen könnten, ohne dass ein Satz falsch wird, ist es zu allgemein. Genau daran erkennen Ausbilder die Massenbewerbung — und genau das ist der häufigste Absagegrund bei formal einwandfreien Unterlagen.
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