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Bewerbung · aktualisiert 20. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Bewerbungsmappe für die Ausbildung: Aufbau und Reihenfolge

From above of briefcase for documents with papers placed on wooden table in daytime
Foto: Anete Lusina / Pexels

Die meisten Ausbildungsbewerbungen gehen digital ein. Die Reihenfolge der Unterlagen ist trotzdem geblieben, weil Personalverantwortliche in dieser Reihenfolge lesen.

Die Reihenfolge

  1. Anschreiben — eine Seite, nie mehr
  2. Deckblatt — optional, bei digitalen Bewerbungen oft weggelassen
  3. Lebenslauf — tabellarisch, lückenlos
  4. Letztes Zeugnis, bei laufendem Schuljahr das Halbjahreszeugnis
  5. Vorletztes Zeugnis
  6. Praktikumsbescheinigungen und Nachweise über Nebenjobs
  7. Sonstige Nachweise — Ehrenamt, Kurse, Sprachzertifikate

Digital richtig verschicken

Was wegfallen darf

Ein Bewerbungsfoto ist seit dem AGG nicht mehr erforderlich und wird in vielen Betrieben nicht mehr erwartet. Wenn Sie eines verwenden, sollte es professionell wirken; ein zugeschnittenes Urlaubsbild schadet mehr als kein Bild. Auch Angaben zu Religion, Familienstand und Staatsangehörigkeit gehören nicht mehr in den Lebenslauf.

Der Test vor dem Absenden

Lesen Sie das Anschreiben laut vor. Wenn Sie den Betriebsnamen austauschen könnten, ohne dass ein Satz falsch wird, ist es zu allgemein. Genau daran erkennen Ausbilder die Massenbewerbung — und genau das ist der häufigste Absagegrund bei formal einwandfreien Unterlagen.

Redaktion Ausbildungsplatz.net · Fachredaktion Berufsausbildung

Die Redaktion wertet die Stellendaten der Bundesagentur für Arbeit aus, prüft die Rechtsangaben gegen Berufsbildungsgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz und SGB III und aktualisiert die Beiträge nach Gesetzesänderungen.

Zuletzt geprüft am 20. Oktober 2026 · Methodik · Quellen

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