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Ausbildung als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe

Ausbildung als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe: 254 Stellen offen, dazu die Zahlen zu Verdienst und Dauer und eine Übersicht, wo die Ausbildungsbetriebe sitzen.

254offene Stellen
1.368 €1. Lehrjahr (Median)
1Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe

Ausbildungsplatz als Fachangestellter (m/w/d) für Bäderbetriebe

Stadtverwaltung Pfullingen · Pfullingen · seit 31. Okt. 2026

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Ausbildung Fachangestellter für Bäderbetriebe (m/w/d) ab 01.09.2027

Stadtwerke Bietigheim-Bissingen GmbH · Bietigheim-Bissingen · seit 26. Okt. 2026

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Ausbildung Fachangestellter für Bäderbetriebe (m/w/d) ab 01.09.2027

Stadtwerke Ludwigsburg Kornwestheim GmbH · Ludwigsburg · seit 22. Okt. 2026

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Was verdient man als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.368 €1.081 €
2. Lehrjahr1.418 €1.120 €
3. Lehrjahr1.464 €1.157 €

Die Werte sind Medianwerte aus 13 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Fachangestellte/r - Bäderbetriebe auf Rang 24. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe?

Fachangestellte für Bäderbetriebe sorgen dafür, dass Hallenbäder, Freibäder, Thermen und Strandbäder sicher genutzt werden können. Sie beaufsichtigen den Badebetrieb, retten im Notfall Menschen aus dem Wasser, leisten Erste Hilfe, geben Schwimmunterricht und überwachen die Technik, die das Wasser sauber und hygienisch hält.

Typische Aufgaben

  • Badegäste am Beckenrand beaufsichtigen und bei Gefahr eingreifen
  • Ertrinkende retten und Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisten
  • Wasserqualität messen und Chlorwert, pH-Wert und Temperatur einstellen
  • Filter-, Pump- und Lüftungsanlagen kontrollieren, warten und kleine Störungen beheben
  • Schwimmkurse für Kinder und Erwachsene sowie Aquafitness anleiten
  • Becken, Duschen und Umkleiden nach Hygieneplan reinigen und desinfizieren
  • Gäste an der Kasse beraten und Kurse oder Veranstaltungen organisieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in öffentlichen Hallen- und Freibädern, Freizeit- und Erlebnisbädern, Thermen, Hotel- und Rehabädern oder in Schwimmbädern von Schulen und Bundeswehr. Ein großer Teil der Arbeit findet am Beckenrand statt, in Freibädern auch draußen bei Sonne und Hitze, dazu kommen Technikräume im Keller. Sie arbeiten im Team mit Kollegen aus Aufsicht, Technik und Kasse. Weil Bäder morgens früh, abends und am Wochenende öffnen, ist Schichtdienst üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe

Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Bäderbetrieb (w/m/d), Waldbad Colditz

Veolia Wasser Bädergesellschaft Deutschland mbH · Start 4. Nov. 2026

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum*zur Fachangestellten für Bäderbetriebe

Stadt Essen · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.368 € / 1.418 € / 1.464 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

254 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Erding 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert drei Jahre. Sie lernen im Bad und in der Berufsschule, die häufig als Blockunterricht stattfindet. Zu Beginn stehen Aufsicht, Rettungsschwimmen, Erste Hilfe und Hygiene im Vordergrund. Danach kommen Wasseraufbereitung, Messtechnik, Wartung der Badtechnik und der Umgang mit Chemikalien dazu. Später lernen Sie, Schwimmunterricht zu planen, Gäste zu betreuen und Verwaltungsaufgaben wie Kasse und Abrechnung zu erledigen. Laut Ausbildungsordnung legen Sie Prüfungen ab, in denen auch praktische Rettungs- und Schwimmleistungen geprüft werden. Am Ende steht die Abschlussprüfung vor der zuständigen Stelle.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis erwarten Bäderbetriebe meist einen mittleren Schulabschluss, oft auch einen guten Hauptschulabschluss. Sie sollten sicher und ausdauernd schwimmen können, viele Betriebe verlangen schon bei der Bewerbung ein Schwimmabzeichen oder Rettungsschwimmabzeichen. Wichtig sind Aufmerksamkeit über lange Zeit, Ruhe in Notfällen, technisches Verständnis, Freude am Umgang mit Menschen und die Bereitschaft, Regeln auch gegenüber Gästen durchzusetzen.

Hilfreiche Schulfächer: Sport, Chemie, Biologie, Physik, Mathematik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern und sicher schwimmen und auch unter Zeitdruck im Wasser handeln können
  • Sie behalten den Überblick, auch wenn es laut und voll ist
  • wenn Sie Technik und Chemie im Alltag anwenden möchten
  • Sie bringen Kindern oder Erwachsenen gern etwas bei
  • wenn Ihnen Arbeit am Wochenende und in den Ferien nichts ausmacht

Nach der Ausbildung

Nach einigen Jahren Berufserfahrung können Sie sich zum Geprüften Meister für Bäderbetriebe weiterbilden und dann ein Bad leiten, Personal einsetzen und ausbilden. Möglich sind auch Zusatzqualifikationen als Ausbilder für Rettungsschwimmer, Schwimmlehrer, Aquafitness- oder Babyschwimmtrainer sowie Fortbildungen in Badewassertechnik. Wer die Hochschulreife hat oder über berufliche Qualifikation zugelassen wird, kann zum Beispiel Sportmanagement, Freizeit- oder Facility-Management studieren.

Worauf es in diesem Beruf ankommt

Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.

Ausbildungsbetriebe müssen fachlich und persönlich geeignet sein und über einen Ausbilder mit Nachweis nach der Ausbilder-Eignungsverordnung verfügen. Die zuständige Kammer prüft das, bevor sie einen Vertrag einträgt. Wer also einen eingetragenen Vertrag hat, ist in einem geprüften Betrieb.

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Wer schon während der Ausbildung an Weiterbildung denkt, sollte die Aufstiegsfortbildungen im Blick behalten: Meister, Fachwirt oder Techniker sind dem Bachelor formal gleichgestellt und werden über das Aufstiegs-BAföG gefördert. Das verändert die Einkommensperspektive deutlich stärker als die Höhe der Ausbildungsvergütung.

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe gibt es?

Aktuell sind 254 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Fachangestellte/r - Bäderbetriebe?

Der Median liegt bei 1.368 € im ersten Lehrjahr, 1.418 € im zweiten und 1.464 € im dritten. Grundlage sind 13 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Muss ich vor der Ausbildung schon Rettungsschwimmer sein?

Nicht immer, aber viele Betriebe erwarten zumindest ein Schwimmabzeichen und testen die Schwimmleistung beim Auswahlverfahren. Das Rettungsschwimmabzeichen erwerben Sie spätestens in der Ausbildung. Wer es schon vorher hat, verbessert seine Chancen deutlich.

Stehe ich die ganze Zeit nur am Beckenrand?

Nein. Die Aufsicht ist eine zentrale Aufgabe, doch Sie arbeiten auch in der Technik, messen Wasserwerte, warten Anlagen, reinigen, geben Kurse und betreuen Gäste an der Kasse. Wie sich die Zeit aufteilt, hängt von der Größe des Bades ab.

Was unterscheidet den Beruf von einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Beide sorgen für Sicherheit, aber Fachangestellte für Bäderbetriebe sind auf das Bad spezialisiert. Sie retten Menschen aus dem Wasser, bedienen Wasseraufbereitungsanlagen und geben Schwimmunterricht. Objektschutz, Kontrollgänge oder Werkschutz gehören nicht zu ihren Aufgaben.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Woher diese Angaben stammen

Die Stellenliste wird live über die Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit erzeugt; gespeicherte Kopien fremder Anzeigen gibt es hier nicht. Für die Vergütung werten wir aus, was Betriebe selbst in ihren Anzeigen angeben, und bilden daraus den Median je Lehrjahr. Stand der Auswertung: September 2026.

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