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Ausbildung als Fachkraft - Schutz und Sicherheit

Wer eine Ausbildung als Fachkraft - Schutz und Sicherheit sucht, findet hier 129 Stellen und die Angaben, die vor der Bewerbung zählen: Verdienst je Lehrjahr, Ausbildungsdauer und die Städte mit den meisten Angeboten.

129offene Stellen
1.211 €1. Lehrjahr (Median)
9Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Fachkraft - Schutz und Sicherheit

Ausbildung Fachkraft für Schutz und Sicherheit (w/m/d) – Start 2027

Hamburger Hochbahn AG · Hamburg · seit 3. Nov. 2026

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Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w/d) 2027

Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH · Leipzig · seit 30. Okt. 2026

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Ausbildung Fachkraft für Schutz und Sicherheit (m/w/d) in Dortmund 2027

Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG · Dortmund · seit 29. Okt. 2026

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Auszubildende (w/m/d) zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Bundesnachrichtendienst · Pullach im Isartal · seit 27. Okt. 2026

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Was verdient man als Fachkraft - Schutz und Sicherheit?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.211 €957 €
2. Lehrjahr1.280 €1.011 €
3. Lehrjahr1.418 €1.120 €

Die Werte sind Medianwerte aus 11 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Fachkraft - Schutz und Sicherheit auf Rang 98. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Fachkraft - Schutz und Sicherheit?

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit schützen Menschen, Gebäude, Anlagen und Werte. Sie kontrollieren Zugänge, gehen auf Streife, überwachen Sicherheitstechnik und greifen bei Gefahren ein. Anders als die Servicekraft planen sie Einsätze auch selbst, erstellen Sicherheitskonzepte und übernehmen organisatorische und kaufmännische Aufgaben.

Typische Aufgaben

  • Zugänge zu Firmengeländen, Gebäuden oder Veranstaltungen kontrollieren und Besucher registrieren
  • Kontrollgänge durchführen und Türen, Fenster, Brandschutzeinrichtungen und Anlagen prüfen
  • Alarm-, Video- und Brandmeldeanlagen in einer Sicherheitszentrale überwachen
  • Bei Notfällen, Bränden oder Einbrüchen Erste Hilfe leisten, Polizei oder Feuerwehr alarmieren und Maßnahmen einleiten
  • Gefährdungen einschätzen, Sicherheitskonzepte mitentwickeln und Dienstpläne erstellen
  • Einsätze kalkulieren, Angebote vorbereiten und Kunden beraten
  • Vorfälle dokumentieren und Berichte schreiben

Wo man arbeitet

Sie arbeiten bei Sicherheitsdienstleistern, im Werkschutz von Industriebetrieben, an Flughäfen und Bahnhöfen, in Krankenhäusern, Behörden, Einkaufszentren oder bei Großveranstaltungen. Ein Teil der Arbeit findet draußen bei Kontrollgängen statt, ein Teil in Pforten, Leitstellen und im Büro. Oft sind Sie im Team unterwegs, manchmal allein im Objekt. Schichtdienst mit Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit ist üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Fachkraft - Schutz und Sicherheit

Ausbildung zur Fachkraft für Schutz-und Sicherheit (m/w/d) in Würzburg 2027

KÖTTER SE & Co. KG Security - NL Würzburg · Start 30. Okt. 2026

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung Fachkraft für Schutz- und Sicherheit (m/w/d) in Duisburg 2027

Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter SE & Co. KG · Start 2. Aug. 2027

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

129 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Hamburg 10 Berlin 5 Dortmund 5 Frankfurt am Main 5 Essen, Ruhr 3 Köln 3 Nürnberg, Mittelfranken 3 Oberhausen, Rheinland 3 Würzburg 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert laut Ausbildungsordnung drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Am Anfang stehen Grundlagen wie Rechtsvorschriften, Kontroll- und Streifendienst, Erste Hilfe, Brandschutz und der Umgang mit Menschen in Konflikten. Später folgen Sicherheitstechnik, Gefährdungsanalysen, Einsatzplanung, Kundenberatung und kaufmännische Themen wie Kalkulation. Vor der Industrie- und Handelskammer legen Sie eine Zwischenprüfung und am Ende die Abschlussprüfung ab.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben, Betriebe erwarten aber meist einen mittleren Schulabschluss. Da Sie in einem sensiblen Bereich arbeiten, wird in der Regel ein einwandfreies Führungszeugnis verlangt. Wichtig sind Zuverlässigkeit, ein ruhiges und bestimmtes Auftreten auch in Konfliktsituationen, gute Umgangsformen, körperliche Fitness und die Bereitschaft, im Schichtdienst zu arbeiten. Sie sollten sich klar mündlich und schriftlich ausdrücken können.

Hilfreiche Schulfächer: Deutsch, Sozialkunde, Mathematik, Sport, Englisch

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie auch in hektischen Situationen ruhig bleiben und klar handeln
  • Sie haben kein Problem damit, nachts und am Wochenende zu arbeiten
  • wenn Sie Regeln durchsetzen können, ohne unhöflich zu werden
  • Sie möchten Verantwortung für Menschen und Werte übernehmen
  • wenn Sie neben dem Einsatz vor Ort auch Planung und Organisation interessiert

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit weiterbilden und dann Einsatzleitungen, Objektleitungen oder die Ausbildung von Nachwuchskräften übernehmen. Möglich sind auch Spezialisierungen etwa im Personenschutz, in der Luftsicherheit, im Brand- und Werkschutz oder in Notruf- und Serviceleitstellen. Mit Hochschulzugangsberechtigung kommt ein Studium im Bereich Sicherheitsmanagement oder Gefahrenabwehr in Frage.

Gut zu wissen

Überstunden sind in der Ausbildung die Ausnahme. Für Volljährige müssen sie gesondert vergütet oder mit Freizeit ausgeglichen werden, für Jugendliche unter 18 sind sie nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz grundsätzlich unzulässig. Wer regelmäßig länger bleibt, sollte die Zeiten dokumentieren.

Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Fachkraft - Schutz und Sicherheit gibt es?

Aktuell sind 129 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Fachkraft - Schutz und Sicherheit?

Der Median liegt bei 1.211 € im ersten Lehrjahr, 1.280 € im zweiten und 1.418 € im dritten. Grundlage sind 11 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Darf ich als Fachkraft für Schutz und Sicherheit Menschen festhalten oder durchsuchen?

Sie haben grundsätzlich keine Polizeibefugnisse. Sie dürfen sich auf die Rechte stützen, die jeder Bürger hat, etwa Notwehr oder die vorläufige Festnahme bei einer frischen Straftat, sowie auf das Hausrecht des Auftraggebers. Was genau erlaubt ist, lernen Sie in der Ausbildung ausführlich.

Trage ich bei der Arbeit eine Waffe?

In den meisten Einsätzen nicht. Waffen kommen nur in wenigen Bereichen wie Geld- und Werttransporten oder besonderen Schutzaufträgen vor und erfordern zusätzliche Erlaubnisse. Ihre wichtigsten Werkzeuge sind Kommunikation, Aufmerksamkeit und Technik.

Was unterscheidet die Fachkraft von der Servicekraft für Schutz und Sicherheit?

Die Servicekraft ist vor allem im operativen Dienst vor Ort tätig. Die Fachkraft lernt zusätzlich Einsatzplanung, Sicherheitskonzepte, Kundenberatung und kaufmännische Aufgaben. Dadurch ist sie auch auf Aufgaben mit Führungs- und Organisationsverantwortung vorbereitet.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

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