Baustoffprüfer/in (w/d/m) 2027
Roxeler Ingenieurgesellschaft mbH · Start 1. Aug. 2027
Physik
Ausbildung als Baustoffprüfer/in: 138 Stellen offen, dazu die Zahlen zu Verdienst und Dauer und eine Übersicht, wo die Ausbildungsbetriebe sitzen.
braun-steine GmbH · Amstetten bei Ulm · seit 3. Nov. 2026
ARDEX GmbH · Witten · seit 23. Okt. 2026
| Lehrjahr | Vergütung brutto (Median) | Netto (ca.) |
|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.122 € | 886 € |
| 2. Lehrjahr | 1.247 € | 985 € |
| 3. Lehrjahr | 1.341 € | 1.059 € |
Die Werte sind Medianwerte aus 10 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Baustoffprüfer/in auf Rang 150. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darunter.
Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.
Baustoffprüfer/innen untersuchen, ob Böden, Beton, Mörtel, Asphalt und Gesteine die geforderten Eigenschaften haben. Sie nehmen Proben auf Baustellen und in Werken, prüfen sie im Labor und dokumentieren die Ergebnisse. So sorgen sie dafür, dass Straßen, Brücken und Gebäude sicher gebaut werden.
Sie arbeiten in Prüflaboren von Bauunternehmen, in Materialprüfanstalten, Ingenieurbüros, Transportbeton- und Asphaltmischwerken sowie in Steinbrüchen und Kieswerken. Ein Teil der Arbeit findet im Labor statt, ein anderer draußen auf Baustellen, bei jedem Wetter. Meist arbeiten Sie im Team mit Laborkollegen, Bauleitern und Ingenieuren. In der Bausaison können frühe Einsätze oder längere Tage vorkommen, wenn Baustellen Ergebnisse brauchen.
Roxeler Ingenieurgesellschaft mbH · Start 1. Aug. 2027
Max Bögl Stiftung & Co. KG · Start 1. Sep. 2027
Vergütung: 1.122 € / 1.247 € / 1.507 € je Lehrjahr
Technische Universität München Zentrum Geotechnik · Start 1. Sep. 2027
thomas zement GmbH Werk Karsdorf · Start 1. Aug. 2027
Sika Deutschland GmbH · Start 1. Sep. 2027
Dr. Marx GmbH material testing and consulting · Start 1. Aug. 2027
Josef Hebel GmbH & Co. KG Bauunternehmung · Start 1. Sep. 2027
Environeering Group GmbH · Start 31. Okt. 2026
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe · Start 1. Aug. 2027
MHI AG Hanau · Start 1. Aug. 2027
Vergütung: 1.167 € / 1.268 € / 1.337 € je Lehrjahr
TU München · Start 1. Sep. 2027
RWTH Aachen · Start 30. Aug. 2027
138 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.
Die Ausbildung ist dual und dauert drei Jahre. Sie lernen im Betrieb und in der Berufsschule, teils auch in überbetrieblichen Lehrgängen. Gewählt wird einer von drei Schwerpunkten: Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik. Zuerst lernen Sie Grundlagen wie Probenahme, Messen, Arbeitssicherheit und den Umgang mit Prüfgeräten. Danach folgen Prüfverfahren für Böden, Gesteine, Bindemittel, Beton und Asphalt sowie Auswertung und Dokumentation. Im Schwerpunkt vertiefen Sie die Prüfungen Ihres Fachgebiets. Laut Ausbildungsordnung gibt es eine Zwischenprüfung und am Ende die Abschlussprüfung vor der Kammer.
Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, teils auch mit gutem Hauptschulabschluss oder Abitur. Wichtig sind sorgfältiges und genaues Arbeiten, Verständnis für Mathematik und Naturwissenschaften und technisches Interesse. Sie sollten körperlich belastbar sein, da Proben schwer sein können, und keine Scheu vor Arbeit im Freien haben. Ein Führerschein ist für Baustelleneinsätze oft hilfreich.
Hilfreiche Schulfächer: Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, Informatik
Nach der Ausbildung können Sie sich auf bestimmte Prüfverfahren oder Baustoffe spezialisieren, etwa in der Qualitätssicherung eines Betonwerks oder in der Erdbau-Prüfung. Mit Berufserfahrung ist die Weiterbildung zum Industriemeister in der Baustoffbranche oder zum staatlich geprüften Techniker in Bautechnik möglich. Mit Hochschulzugangsberechtigung kommt ein Studium im Bauingenieurwesen oder in der Baustofftechnik in Frage. Zusätzliche Lehrgänge, etwa zu Betonprüfungen nach Norm, erweitern Ihre Einsatzmöglichkeiten.
Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.
Die Ausbildungsvergütung steigt in jedem Lehrjahr, das schreibt das Gesetz vor. Was viele übersehen: Auch die Sozialabgaben steigen mit, das Netto wächst also langsamer als das Brutto. Erst oberhalb des Grundfreibetrags kommt zusätzlich Lohnsteuer dazu, was bei den meisten Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.
Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.
Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.
Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.
Aktuell sind 138 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.
Der Median liegt bei 1.122 € im ersten Lehrjahr, 1.247 € im zweiten und 1.341 € im dritten. Grundlage sind 10 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.
Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.
Baustoffprüfer/innen prüfen Materialien für den Bau wie Boden, Beton, Mörtel, Asphalt und Gestein. Werkstoffprüfer/innen untersuchen dagegen vor allem Metalle oder Kunststoffe für Industrieprodukte. Dazu kommt bei Baustoffprüfern ein großer Anteil an Arbeit auf Baustellen.
Der Schwerpunkt hängt meist vom Ausbildungsbetrieb ab. Ein Asphaltmischwerk bildet in Asphalttechnik aus, ein Betonwerk in Mörtel- und Betontechnik, ein Erdbaulabor in Geotechnik. Überlegen Sie vor der Bewerbung, ob Sie eher mit Straßenbau, Betonbau oder Böden arbeiten möchten.
Teilweise ja. Probensäcke, Betonwürfel und manche Geräte sind schwer, und auf Baustellen arbeiten Sie bei Hitze, Kälte oder Regen. Im Labor überwiegt dagegen ruhiges, genaues Arbeiten an Geräten und am Computer.
Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.
Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.
111 Stellen · ab 1.225 €
30 Stellen · ab 1.261 €
24 Stellen · ab 1.176 €
21 Stellen
Kostenlos · ohne Konto
Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.
Der Rechner zeigt, was in Ihrem Wunschberuf tatsächlich gezahlt wird, und rechnet aus dem Brutto das Netto …
Große Betriebe schließen die Bewerbung ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, kleine oft erst wenige Wochen vorher …
Datenherkunft
Alle Stellenangebote stammen aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und werden bei jedem Seitenaufruf frisch abgefragt. Was ein Beruf zahlt, rechnen wir aus den Angaben der Betriebe selbst; wo zu wenige Angaben vorliegen, zeigen wir keinen Wert. Stand der Auswertung: September 2026.
Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen