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Ausbildung als Baustoffprüfer/in

Ausbildung als Baustoffprüfer/in: 138 Stellen offen, dazu die Zahlen zu Verdienst und Dauer und eine Übersicht, wo die Ausbildungsbetriebe sitzen.

138offene Stellen
1.122 €1. Lehrjahr (Median)
4Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Baustoffprüfer/in

Ausbildung zum Baustoffprüfer (m/w/d) 01.09.2027

braun-steine GmbH · Amstetten bei Ulm · seit 3. Nov. 2026

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Auszubildende:r Baustoffprüfer:in (m/w/d) - 2027

ARDEX GmbH · Witten · seit 23. Okt. 2026

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Was verdient man als Baustoffprüfer/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.122 €886 €
2. Lehrjahr1.247 €985 €
3. Lehrjahr1.341 €1.059 €

Die Werte sind Medianwerte aus 10 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Baustoffprüfer/in auf Rang 150. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darunter.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Baustoffprüfer/in?

Baustoffprüfer/innen untersuchen, ob Böden, Beton, Mörtel, Asphalt und Gesteine die geforderten Eigenschaften haben. Sie nehmen Proben auf Baustellen und in Werken, prüfen sie im Labor und dokumentieren die Ergebnisse. So sorgen sie dafür, dass Straßen, Brücken und Gebäude sicher gebaut werden.

Typische Aufgaben

  • Bodenproben, Gesteinskörnungen oder Frischbeton auf Baustellen und in Werken entnehmen
  • Probekörper herstellen, lagern und ihre Druck- oder Biegezugfestigkeit prüfen
  • Korngrößen durch Sieben bestimmen und Wassergehalt oder Dichte von Proben ermitteln
  • Die Verdichtung von Böden und Asphaltschichten direkt vor Ort messen
  • Prüfgeräte bedienen, kalibrieren und pflegen
  • Messwerte auswerten, mit Normen vergleichen und Prüfberichte schreiben

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in Prüflaboren von Bauunternehmen, in Materialprüfanstalten, Ingenieurbüros, Transportbeton- und Asphaltmischwerken sowie in Steinbrüchen und Kieswerken. Ein Teil der Arbeit findet im Labor statt, ein anderer draußen auf Baustellen, bei jedem Wetter. Meist arbeiten Sie im Team mit Laborkollegen, Bauleitern und Ingenieuren. In der Bausaison können frühe Einsätze oder längere Tage vorkommen, wenn Baustellen Ergebnisse brauchen.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Baustoffprüfer/in

Baustoffprüfer (m/w/d) zur Ausbildung 2027

Max Bögl Stiftung & Co. KG · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.122 € / 1.247 € / 1.507 € je Lehrjahr

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Ausbildung 2027 zum Baustoffprüfer (m/w/d) – Starte Deine Zukunft im Zementwerk Karsdorf

thomas zement GmbH Werk Karsdorf · Start 1. Aug. 2027

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Ausbildung 2027 - Baustoffprüfer - Fachrichtung Geotechnik (m/w/d)

MHI AG Hanau · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.167 € / 1.268 € / 1.337 € je Lehrjahr

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138 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Beckum, Westfalen 3 Deggendorf 3 Dresden 3 Laußig 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert drei Jahre. Sie lernen im Betrieb und in der Berufsschule, teils auch in überbetrieblichen Lehrgängen. Gewählt wird einer von drei Schwerpunkten: Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik. Zuerst lernen Sie Grundlagen wie Probenahme, Messen, Arbeitssicherheit und den Umgang mit Prüfgeräten. Danach folgen Prüfverfahren für Böden, Gesteine, Bindemittel, Beton und Asphalt sowie Auswertung und Dokumentation. Im Schwerpunkt vertiefen Sie die Prüfungen Ihres Fachgebiets. Laut Ausbildungsordnung gibt es eine Zwischenprüfung und am Ende die Abschlussprüfung vor der Kammer.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, teils auch mit gutem Hauptschulabschluss oder Abitur. Wichtig sind sorgfältiges und genaues Arbeiten, Verständnis für Mathematik und Naturwissenschaften und technisches Interesse. Sie sollten körperlich belastbar sein, da Proben schwer sein können, und keine Scheu vor Arbeit im Freien haben. Ein Führerschein ist für Baustelleneinsätze oft hilfreich.

Hilfreiche Schulfächer: Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, Informatik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern messen, wiegen und genau nachprüfen
  • wenn Sie Laborarbeit und Einsätze draußen auf Baustellen verbinden möchten
  • Sie wollen wissen, woraus Straßen und Gebäude bestehen und warum sie halten
  • Sie arbeiten sorgfältig und können Ergebnisse klar aufschreiben

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich auf bestimmte Prüfverfahren oder Baustoffe spezialisieren, etwa in der Qualitätssicherung eines Betonwerks oder in der Erdbau-Prüfung. Mit Berufserfahrung ist die Weiterbildung zum Industriemeister in der Baustoffbranche oder zum staatlich geprüften Techniker in Bautechnik möglich. Mit Hochschulzugangsberechtigung kommt ein Studium im Bauingenieurwesen oder in der Baustofftechnik in Frage. Zusätzliche Lehrgänge, etwa zu Betonprüfungen nach Norm, erweitern Ihre Einsatzmöglichkeiten.

Was Sie vor der Bewerbung wissen sollten

Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.

Die Ausbildungsvergütung steigt in jedem Lehrjahr, das schreibt das Gesetz vor. Was viele übersehen: Auch die Sozialabgaben steigen mit, das Netto wächst also langsamer als das Brutto. Erst oberhalb des Grundfreibetrags kommt zusätzlich Lohnsteuer dazu, was bei den meisten Ausbildungsvergütungen nicht der Fall ist.

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Baustoffprüfer/in gibt es?

Aktuell sind 138 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Baustoffprüfer/in?

Der Median liegt bei 1.122 € im ersten Lehrjahr, 1.247 € im zweiten und 1.341 € im dritten. Grundlage sind 10 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Was ist der Unterschied zwischen Baustoffprüfer/in und Werkstoffprüfer/in?

Baustoffprüfer/innen prüfen Materialien für den Bau wie Boden, Beton, Mörtel, Asphalt und Gestein. Werkstoffprüfer/innen untersuchen dagegen vor allem Metalle oder Kunststoffe für Industrieprodukte. Dazu kommt bei Baustoffprüfern ein großer Anteil an Arbeit auf Baustellen.

Welchen Schwerpunkt sollte ich wählen?

Der Schwerpunkt hängt meist vom Ausbildungsbetrieb ab. Ein Asphaltmischwerk bildet in Asphalttechnik aus, ein Betonwerk in Mörtel- und Betontechnik, ein Erdbaulabor in Geotechnik. Überlegen Sie vor der Bewerbung, ob Sie eher mit Straßenbau, Betonbau oder Böden arbeiten möchten.

Ist die Arbeit körperlich anstrengend?

Teilweise ja. Probensäcke, Betonwürfel und manche Geräte sind schwer, und auf Baustellen arbeiten Sie bei Hitze, Kälte oder Regen. Im Labor überwiegt dagegen ruhiges, genaues Arbeiten an Geräten und am Computer.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Datenherkunft

Alle Stellenangebote stammen aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und werden bei jedem Seitenaufruf frisch abgefragt. Was ein Beruf zahlt, rechnen wir aus den Angaben der Betriebe selbst; wo zu wenige Angaben vorliegen, zeigen wir keinen Wert. Stand der Auswertung: September 2026.

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