Ausbildung 2027 - Werkstoffprüfer - Wärmebehandlungstechnik (m/w/d)
HQM Härtetechnik GmbH · Start 1. Aug. 2027
Physik
Aktuell 24 Stellen für Werkstoffprüfer/in - Wärmebehandlungstechnik. Die Stellen kommen live aus der Jobbörse der Bundesagentur, die Vergütungsangaben aus der Auswertung echter Ausschreibungen.
| Lehrjahr | Vergütung brutto (Median) | Netto (ca.) |
|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.176 € | 929 € |
Die Werte sind Medianwerte aus 5 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Werkstoffprüfer/in - Wärmebehandlungstechnik auf Rang 122. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.
Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.
Werkstoffprüfer in der Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik verändern die Eigenschaften von Metallteilen gezielt durch Erhitzen und Abkühlen. Sie härten, glühen oder vergüten Bauteile wie Zahnräder, Wellen oder Werkzeuge und prüfen danach, ob Härte und Gefüge den Vorgaben entsprechen. So sorgen sie dafür, dass Teile im Einsatz verschleißfest und belastbar sind.
Sie arbeiten in Härtereien, die Teile für andere Firmen behandeln, sowie in Betrieben der Automobil- und Zulieferindustrie, im Maschinen- und Werkzeugbau oder in Stahlwerken. Der Arbeitsplatz liegt in Werkhallen an den Öfen und im Prüflabor. Dort ist es teils warm und laut, Schutzkleidung gehört dazu. Sie arbeiten meist im Team mit Kollegen aus Produktion und Qualitätssicherung. Weil Öfen oft rund um die Uhr laufen, ist Schichtarbeit verbreitet.
HQM Härtetechnik GmbH · Start 1. Aug. 2027
Nitto Advanced Film Gronau GmbH · Start 1. Aug. 2027
Rudolf Rieker GmbH · Start 1. Sep. 2027
Härterei Technotherm GmbH & Co. KG · Start 1. Sep. 2027
VTN Witten GmbH · Start 1. Aug. 2027
Vergütung: 1.150 € / 1.200 € / 1.250 € je Lehrjahr
HTM Härtetechnik und Metallbearbeitung GmbH · Start 1. Sep. 2027
FORTE Wärmebehandlung GmbH · Start 1. Sep. 2027
Werz Vakuum-Wärmebehandlung GmbH & Co. KG · Start 1. Sep. 2027
Vergütung: 1.176 € je Lehrjahr
Cirex GmbH · Start 1. Aug. 2027
Vergütung: 1.243 € / 1.298 € / 1.379 € je Lehrjahr
Wittmann Härterei GmbH · Start 1. Sep. 2027
Profiroll Technologies GmbH · Start 16. Aug. 2027
G + M Vacutherm GmbH · Start 23. Aug. 2027
Vergütung: 1.018 € / 1.070 € / 1.121 € je Lehrjahr
22 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.
Die duale Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Zu Beginn stehen gemeinsame Grundlagen aller Werkstoffprüfer: Werkstoffkunde, Probenvorbereitung, mechanische Prüfungen wie Zug- und Härteprüfung sowie Arbeitssicherheit. Danach folgt die Fachrichtung Wärmebehandlungstechnik mit Ofentechnik, Wärmebehandlungsverfahren, Gefügeuntersuchung und Prozessüberwachung. Die Abschlussprüfung ist gestreckt: Teil 1 findet etwa zur Mitte der Ausbildung statt, Teil 2 am Ende vor der Industrie- und Handelskammer.
Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, teils auch mit gutem Hauptschulabschluss oder Abitur. Wichtig sind Interesse an Technik und Naturwissenschaften, Sorgfalt beim Messen und Dokumentieren sowie technisches Verständnis für Anlagen. Sie sollten Hitze in der Werkhalle vertragen und Sicherheitsregeln konsequent einhalten, etwa beim Umgang mit Prozessgasen und heißen Bauteilen.
Hilfreiche Schulfächer: Physik, Chemie, Mathematik, Technik
Nach der Ausbildung können Sie sich zum staatlich geprüften Techniker für Werkstofftechnik oder Metallbautechnik weiterbilden oder den Industriemeister Metall ablegen. Möglich sind auch Lehrgänge in Qualitätsmanagement oder Qualifizierungen in weiteren Prüfverfahren. Mit Fachhochschulreife oder Abitur steht ein Studium etwa in Werkstofftechnik oder Maschinenbau offen. Im Betrieb können Sie Verantwortung für Anlagen, Prozessentwicklung oder ein Prüflabor übernehmen.
Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.
Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.
Ausbildungsbetriebe müssen fachlich und persönlich geeignet sein und über einen Ausbilder mit Nachweis nach der Ausbilder-Eignungsverordnung verfügen. Die zuständige Kammer prüft das, bevor sie einen Vertrag einträgt. Wer also einen eingetragenen Vertrag hat, ist in einem geprüften Betrieb.
Wer schon während der Ausbildung an Weiterbildung denkt, sollte die Aufstiegsfortbildungen im Blick behalten: Meister, Fachwirt oder Techniker sind dem Bachelor formal gleichgestellt und werden über das Aufstiegs-BAföG gefördert. Das verändert die Einkommensperspektive deutlich stärker als die Höhe der Ausbildungsvergütung.
Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.
Aktuell sind 24 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.
Der Median liegt bei 1.176 € im ersten Lehrjahr. Grundlage sind 5 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.
Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.
In der Metalltechnik liegt der Schwerpunkt auf dem Prüfen von Metallen, etwa mit zerstörenden und zerstörungsfreien Verfahren. In der Wärmebehandlungstechnik verändern Sie die Werkstoffeigenschaften selbst an den Öfen und prüfen anschließend das Ergebnis. Sie sind also stärker in die Produktion eingebunden.
Sie arbeiten mit hohen Temperaturen, Abschreckmedien wie Öl und teils mit Prozessgasen. Deshalb tragen Sie Schutzkleidung und folgen festen Sicherheitsregeln, die Sie in der Ausbildung lernen. Viele Anlagen sind automatisiert, sodass Sie vor allem bedienen und überwachen.
Beides gehört dazu. Moderne Öfen werden über Steuerungen programmiert und überwacht, Prüfergebnisse werden digital dokumentiert. Gleichzeitig beschicken Sie Chargen, bereiten Proben vor und messen von Hand im Labor.
Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.
Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.
138 Stellen · ab 1.122 €
111 Stellen · ab 1.225 €
30 Stellen · ab 1.261 €
21 Stellen
Kostenlos · ohne Konto
Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.
Der Rechner zeigt, was in Ihrem Wunschberuf tatsächlich gezahlt wird, und rechnet aus dem Brutto das Netto …
Große Betriebe schließen die Bewerbung ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, kleine oft erst wenige Wochen vorher …
Woher diese Angaben stammen
Die Stellenliste wird live über die Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit erzeugt; gespeicherte Kopien fremder Anzeigen gibt es hier nicht. Für die Vergütung werten wir aus, was Betriebe selbst in ihren Anzeigen angeben, und bilden daraus den Median je Lehrjahr. Stand der Auswertung: September 2026.
Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen