Zum Inhalt
Ausbildungsplatz.net

Physik

Ausbildung als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik gehört zum Berufsfeld Physik. Derzeit sind 111 Stellen bundesweit frei. Unten stehen die aktuellen Angebote, dazu Zahlen zur Vergütung aus echten Stellenanzeigen.

111offene Stellen
1.225 €1. Lehrjahr (Median)
2Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

Ausbildung zum Werkstoffprüfer (m/w/d)

NKT GmbH & Co. KG · Köln · seit 29. Okt. 2026

Jetzt bewerben

Ausbildung zur/zum Werkstoffprüferin / Werkstoffprüfer - Metalltechnik (m/w/d) 2028

Karrierecenter der Bundeswehr München · Erding · seit 22. Okt. 2026

Jetzt bewerben

Was verdient man als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.225 €968 €
2. Lehrjahr1.297 €1.025 €
3. Lehrjahr1.378 €1.089 €

Die Werte sind Medianwerte aus 11 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik auf Rang 92. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik?

Werkstoffprüfer der Fachrichtung Metalltechnik untersuchen Metalle und Bauteile aus Stahl, Aluminium oder anderen Legierungen auf ihre Eigenschaften und auf Fehler. Sie stellen fest, ob ein Werkstoff hart, zäh und belastbar genug ist oder ob Risse, Poren und Einschlüsse vorliegen. Ihre Ergebnisse entscheiden mit darüber, ob ein Bauteil eingesetzt werden darf.

Typische Aufgaben

  • Proben aus Blechen, Rohren, Schweißnähten oder Gussteilen entnehmen und für die Prüfung vorbereiten
  • Zugversuche, Kerbschlagbiegeversuche und Härteprüfungen an Prüfmaschinen durchführen
  • Bauteile mit Ultraschall, Magnetpulver, Eindringmitteln oder Röntgenstrahlen auf innere und äußere Fehler prüfen
  • Metallografische Schliffe schleifen, polieren, ätzen und das Gefüge unter dem Mikroskop beurteilen
  • Prüfgeräte einstellen, kalibrieren und warten
  • Messwerte auswerten, mit Normen und Kundenvorgaben vergleichen und Prüfberichte schreiben

Wo man arbeitet

Werkstoffprüfer arbeiten in Stahlwerken, Gießereien, Schmieden und Walzwerken, bei Herstellern von Fahrzeugen, Flugzeugen, Maschinen und Anlagen sowie in unabhängigen Prüflaboren und bei Prüfdienstleistern. Meist arbeiten sie im Labor oder in Prüfräumen in der Fertigung. Bei zerstörungsfreien Prüfungen sind sie auch vor Ort im Einsatz, etwa an Brücken, Rohrleitungen oder in Kraftwerken, dann auch draußen. In Produktionsbetrieben ist Schichtarbeit üblich.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik

Ausbildung zum Werkstoffprüfer (m/w/d)

SYNERGIE Personal HR GmbH Niederlassung Oranienburg SYNERGIE · Start 5. Nov. 2026

Vergütung: 762 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum Werkstoffprüfer - Fachrichtung Metalltechnik (m/w/d)

Silbitz Guss GmbH · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.225 € / 1.278 € / 1.332 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum Werkstoffprüfer (m/w/d) Start 2027

Mannesmannröhren-Werk GmbH · Start 9. Aug. 2027

Vergütung: 1.176 € / 1.231 € / 1.314 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Werkstoffprüfer (m/w/d) für Metalltechnik   2027

Novelis Deutschland GmbH Werk Göttingen · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.264 € / 1.334 € / 1.439 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

110 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Eberswalde 3 Siegen 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert laut Ausbildungsordnung dreieinhalb Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Zu Beginn stehen Grundlagen wie Metallbearbeitung, Probenherstellung, Werkstoffkunde und Arbeitssicherheit. Danach kommen zerstörende Prüfverfahren und Metallografie hinzu. Ab der zweiten Hälfte vertiefen Sie in der Fachrichtung Metalltechnik die zerstörungsfreie Prüfung, die Bewertung nach Normen und die Qualitätssicherung. Die Abschlussprüfung ist gestreckt: Teil 1 findet etwa zur Mitte der Ausbildung statt, Teil 2 am Ende.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Betriebe stellen meist Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, teils auch mit Abitur. Wichtig sind gute Kenntnisse in Mathematik und Physik, technisches Verständnis und ein Interesse an Metallen und Messtechnik. Sie sollten sorgfältig und geduldig arbeiten, da kleine Fehler im Prüfablauf das Ergebnis verfälschen. Gutes Sehvermögen und eine ruhige Hand helfen beim Mikroskopieren und beim Auswerten von Prüfanzeigen.

Hilfreiche Schulfächer: Physik, Mathematik, Chemie, Technik, Deutsch

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie wissen wollen, warum ein Metallteil bricht oder hält
  • Sie arbeiten gern genau und halten sich an festgelegte Abläufe
  • wenn Sie Spaß am Messen, Rechnen und Auswerten von Ergebnissen haben
  • Sie können sich lange auf eine Aufgabe konzentrieren, auch am Mikroskop
  • wenn Sie Labor- und Werkstattarbeit verbinden möchten

Nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung können Sie sich auf einzelne Prüfverfahren spezialisieren, etwa Ultraschall- oder Durchstrahlungsprüfung, und Qualifikationen nach DIN EN ISO 9712 in mehreren Stufen erwerben. Möglich sind Weiterbildungen zum Industriemeister Metall oder zum staatlich geprüften Techniker, zum Beispiel in der Fachrichtung Werkstofftechnik. Mit Hochschulreife steht ein Studium der Werkstofftechnik, Materialwissenschaft oder des Maschinenbaus offen. Mit Erfahrung übernehmen Sie die Prüfaufsicht oder leiten ein Prüflabor.

Hintergrund zur Ausbildung

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.

Ein Blick auf die Vergütung allein greift zu kurz. Entscheidend ist auch, ob der Betrieb übernimmt: Wer nach der Ausbildung bleiben kann, spart sich den Bewerbungsprozess und startet mit Betriebswissen, das Quereinsteiger erst aufbauen müssen. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch nach der Übernahmequote der letzten Jahrgänge.

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Die Zahl der offenen Stellen sagt wenig über die Qualität der Ausbildung im einzelnen Betrieb. Aussagekräftiger sind die Übernahmequote, die Zahl der Auszubildenden im Verhältnis zur Belegschaft und die Frage, ob es einen festen Ansprechpartner gibt. Danach kann man im Vorstellungsgespräch fragen.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik gibt es?

Aktuell sind 111 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Werkstoffprüfer/in - Metalltechnik?

Der Median liegt bei 1.225 € im ersten Lehrjahr, 1.297 € im zweiten und 1.378 € im dritten. Grundlage sind 11 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Was ist der Unterschied zwischen zerstörender und zerstörungsfreier Prüfung?

Bei der zerstörenden Prüfung wird eine Probe so lange belastet, bis sie sich verformt oder bricht, etwa beim Zugversuch. So lassen sich Kennwerte wie Festigkeit und Zähigkeit bestimmen. Bei der zerstörungsfreien Prüfung bleibt das Bauteil unbeschädigt und kann danach weiter verwendet werden. Werkstoffprüfer der Metalltechnik lernen beide Bereiche.

Arbeitet man in diesem Beruf mit Röntgenstrahlung?

Ja, die Durchstrahlungsprüfung gehört zu den Verfahren, mit denen Schweißnähte und Gussteile auf innere Fehler untersucht werden. Dafür gelten strenge Strahlenschutzregeln, und es sind besondere Fachkunden nötig. Sie arbeiten mit Schutzbereichen, Dosimetern und festgelegten Abläufen. Nicht jeder Betrieb setzt dieses Verfahren ein.

Wie unterscheidet sich die Fachrichtung Metalltechnik von Wärmebehandlungstechnik?

In der Metalltechnik steht das Prüfen von Werkstoffen und Bauteilen im Mittelpunkt, vor allem mit zerstörungsfreien Verfahren und der Metallografie. In der Wärmebehandlungstechnik geht es stärker darum, Metalle durch Härten oder Glühen gezielt zu verändern und diese Prozesse zu überwachen. Die Grundlagen in den ersten Ausbildungsjahren sind ähnlich.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

Ähnliche Ausbildungsberufe

Kostenlos · ohne Konto

Ihr persönlicher Ausbildungs-Report

Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.

Mindestalter 16 Jahre. Wir verkaufen keine Daten ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung und melden Sie zu keinem Newsletter an. Datenschutz

Passende Rechner

Woher diese Angaben stammen

Die Stellenliste wird live über die Schnittstelle der Bundesagentur für Arbeit erzeugt; gespeicherte Kopien fremder Anzeigen gibt es hier nicht. Für die Vergütung werten wir aus, was Betriebe selbst in ihren Anzeigen angeben, und bilden daraus den Median je Lehrjahr. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen