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Ausbildung als Brauer/in und Mälzer/in

Für den Ausbildungsberuf Brauer/in und Mälzer/in sind aktuell 85 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Diese Seite zeigt Vergütung, Dauer, Einsatzorte und die offenen Stellen.

85offene Stellen
1.188 €1. Lehrjahr (Median)
1Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Brauer/in und Mälzer/in

Ausbildung zum Brauer & Mälzer (m/w/d) 2027

Kulmbacher Brauerei Aktien-Gesellschaft · Kulmbach · seit 4. Nov. 2026

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Ausbildung zum Brauer und Mälzer (m/w/d)

Radeberger Gruppe KG · Dortmund · seit 28. Okt. 2026

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Ausbildung Brauer und Mälzer (m/w/d)

Allgäuer Brauhaus AG · Marktoberdorf · seit 23. Okt. 2026

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Ausbildung zum Brauer und Mälzer (m/w/d) 2027

Sternquell-Brauerei GmbH · Plauen · seit 22. Okt. 2026

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Ausbildung zum Brauer und Mälzer (m/w/d) 2027

Würzburger Hofbräu GmbH · Würzburg · seit 22. Okt. 2026

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Was verdient man als Brauer/in und Mälzer/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.188 €939 €
2. Lehrjahr1.471 €1.162 €
3. Lehrjahr1.573 €1.243 €

Die Werte sind Medianwerte aus 6 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Brauer/in und Mälzer/in auf Rang 115. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.126 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Brauer/in und Mälzer/in?

Brauer und Mälzer stellen Bier her, vom Getreide bis zum abgefüllten Getränk. Sie machen aus Gerste oder Weizen Malz, brauen daraus mit Wasser, Hopfen und Hefe die Würze, steuern Gärung und Lagerung und sorgen dafür, dass jedes Bier gleich schmeckt und haltbar ist. Viele Brauereien stellen außerdem alkoholfreie Biere, Limonaden oder Malzgetränke her.

Typische Aufgaben

  • Getreide annehmen, prüfen, einweichen, keimen lassen und zu Malz darren
  • Malz schroten, maischen, läutern und die Würze mit Hopfen kochen
  • Hefe zugeben, Gärung und Reifung im Tank überwachen und Proben nehmen
  • Bier filtrieren und für die Abfüllung in Flaschen, Dosen oder Fässer vorbereiten
  • Brau- und Abfüllanlagen über Leitstände bedienen und einstellen
  • Tanks, Leitungen und Maschinen reinigen und desinfizieren
  • Messwerte wie Temperatur, Stammwürze und Alkoholgehalt prüfen und dokumentieren

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in Brauereien jeder Größe, von der kleinen Gasthausbrauerei bis zum Industriebetrieb, sowie in Mälzereien und manchmal in Getränkebetrieben, die Limonaden oder Malzgetränke herstellen. Die Arbeit findet drinnen statt, im Sudhaus, im Gär- und Lagerkeller, im Labor und an der Abfüllanlage. Dort ist es teils warm und feucht, im Keller kühl. Man arbeitet meist im Team. In größeren Brauereien und Mälzereien ist Schichtarbeit üblich, auch am Wochenende.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Brauer/in und Mälzer/in

Ausbildung zum Brauer*in und Mälzer*in

Bürgerbräu Bad Reichenhall August Röhm & Söhne KG · Start 1. Sep. 2027

Vergütung: 1.188 € / 1.301 € / 1.415 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

85 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Freising, Oberbayern 3

Die Ausbildung

Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel drei Jahre. Sie lernen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule, die wegen der wenigen Auszubildenden oft als Blockunterricht an zentralen Standorten stattfindet. Zu Beginn geht es um Rohstoffe, Hygiene, Arbeitssicherheit und das Bedienen von Maschinen. Danach folgen Mälzen, Würzebereitung und Gärung. Im späteren Verlauf stehen Lagerung, Filtration, Abfüllung, Qualitätskontrolle im Labor und das Steuern von Anlagen im Mittelpunkt. Laut Ausbildungsordnung legen Sie eine Zwischenprüfung und am Ende eine Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind Interesse an Chemie, Biologie und Technik, sorgfältiges Arbeiten nach Vorgaben und ein Gespür für Sauberkeit, denn Hygiene entscheidet über die Qualität. Sie sollten körperlich belastbar sein, da Sie Säcke heben, Schläuche ziehen und lange stehen, und einen guten Geruchs- und Geschmackssinn mitbringen.

Hilfreiche Schulfächer: Chemie, Biologie, Mathematik, Physik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie gern mit Lebensmitteln und Naturprodukten wie Getreide und Hefe arbeiten
  • wenn Sie verstehen wollen, was chemisch und biologisch in einem Tank passiert
  • Sie arbeiten gern mit Maschinen und Messgeräten und halten Abläufe genau ein
  • Sie haben kein Problem mit Schichtdienst, Wärme, Feuchtigkeit und körperlicher Arbeit

Nach der Ausbildung

Nach einigen Jahren Berufserfahrung können Sie sich zum Brauer- und Mälzermeister weiterbilden und dann Sudhaus, Keller oder Abfüllung leiten sowie selbst ausbilden. Eine weitere Möglichkeit ist die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Lebensmittel- oder Getränketechnik. Mit Hochschulzugang kommt ein Studium im Brauwesen, in der Getränketechnologie oder Lebensmitteltechnologie infrage. Spezialisieren können Sie sich etwa auf Qualitätssicherung im Labor, auf die Mälzerei, auf die Abfülltechnik oder auf das Brauen besonderer Biersorten in kleinen Brauereien.

Was Sie vor der Bewerbung wissen sollten

Wer zwischen zwei ähnlichen Berufen schwankt, sollte auf die Ausbildungsordnung schauen statt auf die Berufsbezeichnung. Viele verwandte Berufe teilen sich das erste Ausbildungsjahr komplett; ein Wechsel danach ist mit Anrechnung möglich und kostet kein Jahr.

Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.

Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Brauer/in und Mälzer/in gibt es?

Aktuell sind 85 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Brauer/in und Mälzer/in?

Der Median liegt bei 1.188 € im ersten Lehrjahr, 1.471 € im zweiten und 1.573 € im dritten. Grundlage sind 6 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Muss ich in der Ausbildung Bier trinken?

Sie verkosten Proben, um Geschmack und Qualität zu beurteilen, dabei geht es um kleine Mengen und bewusstes Schmecken. Während der Arbeit gilt in Brauereien in der Regel Alkoholverbot. Für Verkostungen gibt es betriebliche Regeln, bei Minderjährigen gelten zusätzlich die Vorgaben des Jugendschutzes.

Was ist der Unterschied zwischen einer kleinen und einer großen Brauerei als Ausbildungsbetrieb?

In einer kleinen Brauerei erledigen Sie viele Schritte selbst und von Hand, oft vom Schroten bis zum Fassabfüllen. In großen Betrieben sind die Abläufe stark automatisiert, Sie steuern Anlagen über Bildschirme und arbeiten häufiger in Schichten. Beide Wege führen zum gleichen Abschluss.

Lerne ich auch das Mälzen, wenn mein Betrieb keine eigene Mälzerei hat?

Das Mälzen gehört laut Ausbildungsordnung zu den Inhalten. Hat Ihr Betrieb keine Mälzerei, lernen Sie die Grundlagen in der Berufsschule. Manche Brauereien organisieren zusätzlich einen Praxiseinsatz in einer Mälzerei.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

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