Auszubildende zur Verfahrenstechnologin Metall, Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie (w/d/m) 27
Kind & Co. Edelstahlwerk GmbH · Start 1. Sep. 2027
Metallerzeugung
31 Stellen für den Beruf Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Eisen- und Stahlmetallurgie sind derzeit ausgeschrieben. Der Beruf zählt zum Feld Metallerzeugung. Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus offiziellen Quellen.
| Lehrjahr | Vergütung brutto (Median) | Netto (ca.) |
|---|---|---|
| 1. Lehrjahr | 1.226 € | 969 € |
| 2. Lehrjahr | 1.288 € | 1.018 € |
| 3. Lehrjahr | 1.350 € | 1.067 € |
Die Werte sind Medianwerte aus 5 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Eisen- und Stahlmetallurgie auf Rang 89. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.
Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.
Als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall in der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie stellen Sie Roheisen und Stahl her. Sie bedienen und überwachen Hochöfen, Konverter, Elektrolichtbogenöfen und Gießanlagen. Aus Erz, Koks und Schrott entsteht so flüssiges Metall mit genau festgelegter Zusammensetzung, das später zu Blechen, Trägern oder Draht weiterverarbeitet wird.
Sie arbeiten in Hüttenwerken und Stahlwerken, zum Beispiel am Hochofen, im Oxygenstahlwerk, im Elektrostahlwerk oder an Stranggießanlagen. Ein Teil der Arbeit findet im klimatisierten Leitstand statt, ein anderer direkt an den Anlagen in großen Hallen mit Hitze, Lärm und Staub. Dort tragen Sie Schutzkleidung, Helm und Gesichtsschutz. Sie arbeiten eng im Schichtteam zusammen. Weil die Öfen rund um die Uhr laufen, ist Schichtarbeit im Wechsel üblich, auch an Wochenenden und Feiertagen.
Kind & Co. Edelstahlwerk GmbH · Start 1. Sep. 2027
Mannesmann Line Pipe GmbH · Start 1. Aug. 2027
Bochumer Verein Verkehrstechnik GmbH · Start 1. Sep. 2027
Outokumpu Nirosta GmbH · Start 1. Aug. 2027
Walzwerke Einsal GmbH · Start 17. Okt. 2026
ACTech GmbH · Start 19. Aug. 2027
Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel GmbH & Co. KG Werk Witten · Start 1. Aug. 2027
Mannesmann Precision Tubes GmbH · Start 1. Aug. 2027
SSK von Schaewen Wetter GmbH · Start 1. Sep. 2027
AG der Dillinger Hüttenwerke · Start 16. Aug. 2027
Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH · Start 2. Aug. 2027
Schmiedewerke Groeditz GmbH · Start 17. Aug. 2027
32 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.
Die Ausbildung ist dual und dauert laut Ausbildungsordnung dreieinhalb Jahre. Sie lernen im Betrieb und in der Berufsschule. Zu Beginn stehen gemeinsame Grundlagen aller Fachrichtungen: Metallbearbeitung, Werkstoffkunde, Arbeitssicherheit und das Prüfen von Proben. Danach geht es um die Fachrichtung: Rohstoffe vorbereiten, Schmelzprozesse steuern, Stahl behandeln und vergießen, Anlagen instand halten. Die Abschlussprüfung ist gestreckt: Teil 1 findet etwa zur Mitte der Ausbildung statt, Teil 2 am Ende. Beide Teile fließen in das Gesamtergebnis ein.
Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe meist Bewerber mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Abschluss ein. Wichtig sind Verständnis für Technik und Chemie, sicheres Rechnen etwa beim Berechnen von Zusätzen und Konzentration beim Überwachen von Anzeigen. Sie sollten Hitze und körperliche Arbeit vertragen, Sicherheitsregeln genau einhalten und im Notfall ruhig reagieren.
Hilfreiche Schulfächer: Chemie, Physik, Mathematik, Technik
Nach der Ausbildung können Sie sich auf bestimmte Anlagen spezialisieren, etwa auf Hochofen, Sekundärmetallurgie oder Stranggießen, und die Verantwortung für einen Leitstand übernehmen. Mit Berufserfahrung ist die Weiterbildung zum Industriemeister Metall möglich. Eine Fortbildung zum staatlich geprüften Techniker, zum Beispiel in den Bereichen Metallurgie oder Werkstofftechnik, bereitet auf Aufgaben in Prozessplanung und Qualitätssicherung vor. Mit Hochschulzugang kommt ein Studium der Metallurgie oder Werkstofftechnik infrage.
Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.
Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.
Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.
Die Zahl der offenen Stellen sagt wenig über die Qualität der Ausbildung im einzelnen Betrieb. Aussagekräftiger sind die Übernahmequote, die Zahl der Auszubildenden im Verhältnis zur Belegschaft und die Frage, ob es einen festen Ansprechpartner gibt. Danach kann man im Vorstellungsgespräch fragen.
Die Zwischenprüfung nach etwa der Hälfte der Ausbildung zählt in vielen Berufen bereits zur Abschlussnote. Bei der gestreckten Abschlussprüfung, die immer mehr Berufe nutzen, macht Teil 1 je nach Beruf 20 bis 40 Prozent der Endnote aus. Wer sie als Generalprobe abtut, verschenkt Punkte, die sich später nicht mehr aufholen lassen.
Aktuell sind 31 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.
Der Median liegt bei 1.226 € im ersten Lehrjahr, 1.288 € im zweiten und 1.350 € im dritten. Grundlage sind 5 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.
Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.
In der Eisen- und Stahlmetallurgie erzeugen Sie das Metall selbst, also Roheisen und flüssigen Stahl bis zum Vergießen. In der Stahlumformung wird der fertige Stahl danach gewalzt, geschmiedet oder gezogen. Ihr Schwerpunkt liegt also auf Schmelze, Zusammensetzung und Gießen.
Sie arbeiten mit flüssigem Metall, großer Hitze und Gasen, deshalb gelten strenge Sicherheitsregeln. Schutzkleidung, Gaswarngeräte und feste Abläufe gehören zum Alltag. Viele Tätigkeiten werden heute aus dem Leitstand gesteuert. Arbeitssicherheit ist von Anfang an fester Teil der Ausbildung.
Ein Grundverständnis hilft, weil Sie mit Reaktionen in der Schmelze und mit Analysewerten arbeiten. Sehr gute Noten sind aber nicht entscheidend. Wichtiger ist, dass Sie Zusammenhänge verstehen wollen und sorgfältig rechnen. Das nötige Fachwissen lernen Sie in Betrieb und Berufsschule.
Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.
Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.
138 Stellen · ab 1.223 €
60 Stellen · ab 1.206 €
21 Stellen · ab 1.271 €
Kostenlos · ohne Konto
Sie bekommen per E-Mail: freie Plätze in Ihrem Wunschberuf und Ihrer Region, die übliche Vergütung je Lehrjahr, Ihr Bewerbungsfenster und die nächsten Schritte. Dauert eine Minute.
Der Rechner zeigt, was in Ihrem Wunschberuf tatsächlich gezahlt wird, und rechnet aus dem Brutto das Netto …
Große Betriebe schließen die Bewerbung ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, kleine oft erst wenige Wochen vorher …
Wie diese Seite entsteht
Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.
Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen