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Metallerzeugung

Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung

Wer eine Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung sucht, findet hier 60 Stellen und die Angaben, die vor der Bewerbung zählen: Verdienst je Lehrjahr, Ausbildungsdauer und die Städte mit den meisten Angeboten.

60offene Stellen
1.206 €1. Lehrjahr (Median)
2Städte mit Angeboten

Freie Ausbildungsplätze als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung

Ausbildung zum Verfahrenstechnologe:in Metall 2027

PLANSEE Composite Materials GmbH · Lechbruck · seit 1. Nov. 2026

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Auszubildender Verfahrenstechnologe Metall (m/w/d) 2027

VACUUMSCHMELZE GmbH & Co. KG · Hanau · seit 23. Okt. 2026

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Was verdient man als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.206 €953 €
2. Lehrjahr1.298 €1.025 €
3. Lehrjahr1.379 €1.089 €

Die Werte sind Medianwerte aus 9 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung auf Rang 99. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.128 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darüber.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Was macht man als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung?

Verfahrenstechnologen und Verfahrenstechnologinnen Metall der Fachrichtung Stahlumformung bringen Stahl in Form. Sie steuern Walz-, Schmiede-, Zieh- und Pressanlagen, die aus Brammen, Blöcken oder Knüppeln Bleche, Bänder, Rohre, Drähte oder Schmiedeteile machen. Diese Halbzeuge brauchen später etwa der Fahrzeugbau, der Maschinenbau und die Bauindustrie.

Typische Aufgaben

  • Walz-, Schmiede- oder Ziehanlagen einrichten, anfahren und über Leitstände steuern
  • Vormaterial auswählen, in Öfen auf Umformtemperatur bringen und der Anlage zuführen
  • Prozessdaten wie Temperatur, Walzkraft und Geschwindigkeit überwachen und anpassen
  • Maße, Oberfläche und Gefüge der Erzeugnisse prüfen und Ergebnisse dokumentieren
  • Walzen und Werkzeuge wechseln und die Anlagen warten und instand halten
  • Erzeugnisse wärmebehandeln, richten, schneiden und für den Versand vorbereiten
  • Störungen erkennen, eingrenzen und gemeinsam mit der Instandhaltung beheben

Wo man arbeitet

Sie arbeiten in Warm- und Kaltwalzwerken, Rohrwerken, Schmiedebetrieben, Drahtziehereien und Presswerken der Stahlindustrie. Gearbeitet wird in großen Werkshallen und in klimatisierten Leitständen. An den Anlagen ist es oft heiß und laut, deshalb tragen Sie Schutzkleidung, Helm und Gehörschutz. Die Anlagen laufen meist rund um die Uhr, daher ist Arbeit im Schichtsystem auch an Wochenenden üblich. Sie arbeiten fast immer im Team mit einer festen Schichtmannschaft.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung

Ausbildung 2027 zum Verfahrenstechnologen (w/m/d) - Praktikum möglich

Mannesmann Line Pipe GmbH · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.243 € / 1.298 € / 1.379 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum Verfahrenstechnologe Metall (m/w/d) 2027/ Praktikum möglich!

Bandstahl Schulte & Co. GmbH · Start 1. Aug. 2027

Vergütung: 1.180 € / 1.230 € / 1.310 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

Ausbildung zum Verfahrenstechnologen Stahlumformung (m/w/d) Start 2027

Mannesmannröhren-Werk GmbH · Start 9. Aug. 2027

Vergütung: 1.176 € / 1.231 € / 1.314 € je Lehrjahr

Stelle bei der Bundesagentur ansehen

60 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Die Ausbildung

Die duale Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Am Anfang lernen Sie Metallbearbeitung von Hand und an Maschinen, Werkstoffkunde, Arbeitssicherheit und Grundlagen der Steuerungstechnik. Danach geht es um Wärmebehandlung, Prozessleittechnik, Qualitätsprüfung und die Instandhaltung von Anlagen. In der zweiten Hälfte steht die Fachrichtung im Mittelpunkt: Sie fahren Umformanlagen wie Walzstraßen, Schmiedepressen oder Ziehbänke. Die Abschlussprüfung ist gestreckt: Teil 1 findet etwa zur Mitte der Ausbildung statt, Teil 2 am Ende.

Voraussetzungen

Gesetzlich ist kein Schulabschluss vorgeschrieben. Viele Betriebe stellen Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, ein guter Hauptschulabschluss reicht oft auch. Wichtig sind technisches Verständnis, sicheres Rechnen und Interesse an physikalischen und chemischen Vorgängen. Sie sollten sorgfältig arbeiten, bei Störungen ruhig bleiben und sich auf Sicherheitsregeln verlassen können. Körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Schichtarbeit gehören dazu.

Hilfreiche Schulfächer: Mathematik, Physik, Chemie, Technik

Passt der Beruf zu Ihnen?

  • wenn Sie große Maschinen und Anlagen bedienen und verstehen wollen
  • Sie arbeiten gern mit Messwerten und Bildschirmen, packen aber auch mit an
  • wenn Hitze, Lärm und Schichtarbeit Sie nicht abschrecken
  • Sie bleiben konzentriert, auch wenn Abläufe sich oft wiederholen
  • wenn Sie lieber im festen Team als allein arbeiten

Nach der Ausbildung

Nach einigen Jahren Berufserfahrung können Sie sich zum Industriemeister oder zur Industriemeisterin Metall weiterbilden und eine Schicht oder Anlage leiten. Eine andere Möglichkeit ist die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker, etwa in Hüttentechnik, Metallurgie oder Werkstofftechnik. Mit Hochschulzugangsberechtigung ist ein Studium in Metallurgie, Werkstofftechnik oder Maschinenbau möglich. Im Betrieb können Sie sich außerdem auf Bereiche wie Qualitätssicherung, Prozessleittechnik oder Wärmebehandlung spezialisieren.

Gut zu wissen

Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.

Eine Verkürzung ist möglich: bei Abitur oder Fachhochschulreife meist um zwölf Monate, bei guten Leistungen auf Antrag um bis zu sechs Monate. Beides muss die zuständige Kammer genehmigen, und der Betrieb muss zustimmen. Wer verkürzt, verdient früher das volle Gehalt, hat aber weniger Zeit für die Prüfungsvorbereitung.

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Wer während der Ausbildung nicht zu Hause wohnen kann, hat unter Umständen Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe nach § 56 SGB III. Sie wird nicht zurückgezahlt und deckt Miete, Fahrtkosten und Lernmittel anteilig ab. Der Antrag läuft über die Agentur für Arbeit und sollte vor Ausbildungsbeginn gestellt werden.

Berufsschule und Betrieb wechseln sich ab, entweder in Blöcken von mehreren Wochen oder an festen Wochentagen. Die Berufsschulzeit ist Arbeitszeit und wird bezahlt. Wer unter 18 ist, muss nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden nicht mehr in den Betrieb.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung gibt es?

Aktuell sind 60 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Verfahrenstechnologe/-technologin Metall - Stahlumformung?

Der Median liegt bei 1.206 € im ersten Lehrjahr, 1.298 € im zweiten und 1.379 € im dritten. Grundlage sind 9 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die meisten dualen Ausbildungen dauern zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Die genaue Dauer legt die jeweilige Ausbildungsordnung fest.

Was ist der Unterschied zur Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie?

In der Metallurgie wird Stahl erzeugt, also Roheisen und Schrott geschmolzen, legiert und vergossen. In der Stahlumformung arbeiten Sie danach: Sie formen den festen Stahl durch Walzen, Schmieden, Ziehen oder Pressen zu Blechen, Rohren, Drähten oder Bauteilen.

Steht man den ganzen Tag direkt am glühenden Stahl?

Nein, vieles läuft automatisiert und wird vom Leitstand aus gesteuert und überwacht. Sie sind aber regelmäßig an der Anlage, etwa beim Walzenwechsel, bei Kontrollen oder bei Störungen. Dort ist es heiß und laut, und Schutzkleidung ist Pflicht.

Wie gefährlich ist die Arbeit?

Hitze, schwere Lasten und bewegte Maschinenteile bringen Risiken mit sich. Deshalb gelten in den Werken strenge Sicherheitsregeln, und Arbeitssicherheit ist von Anfang an fester Teil der Ausbildung. Wer die Regeln einhält und Schutzausrüstung trägt, arbeitet sicher.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

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