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Lebensmittel- und Genussmittelherstellung

Ausbildung als Fleischer/in

1.216 Stellen für den Beruf Fleischer/in sind derzeit ausgeschrieben. Der Beruf zählt zum Feld Lebensmittel- und Genussmittelherstellung. Alle Angaben auf dieser Seite stammen aus offiziellen Quellen.

1.216offene Stellen
1.031 €1. Lehrjahr (Median)
KEINE_ANGABEAusbildungsdauer
40Städte mit Angeboten

Was verdient man als Fleischer/in?

LehrjahrVergütung brutto (Median)Netto (ca.)
1. Lehrjahr1.031 €814 €
2. Lehrjahr1.134 €896 €
3. Lehrjahr1.300 €1.027 €

Die Werte sind Medianwerte aus 5 ausgewerteten Stellenanzeigen für diesen Beruf. Im Vergleich aller 292 Berufe mit Vergütungsangabe liegt Fleischer/in auf Rang 237. Der Median über alle Berufe liegt bei 1.150 € im ersten Lehrjahr, dieser Beruf darunter.

Netto gerechnet mit rund 21 Prozent Sozialabgaben, ohne Lohnsteuer, da die meisten Ausbildungsvergütungen unter dem Grundfreibetrag liegen. Genauer mit dem Vergütungsrechner.

Aktuelle Ausbildungsplätze als Fleischer/in

1.283 passende Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, Stand dieses Aufrufs. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur, nicht über uns.

Wo es Ausbildungsplätze gibt

Hamburg 25Berlin 17Lübeck 14Bremen 10Kiel 10Bochum 9Dortmund 8Düsseldorf 6Ascheberg, Westfalen 6Erfurt 5Flensburg 5Tirschenreuth 5Frankfurt am Main 5Münster, Westfalen 5Mülheim an der Ruhr 5Köln 5Aachen 5Dresden 5Hannover 4Hattingen, Ruhr 4Heidelberg, Neckar 4Iphofen 4Karlsruhe, Baden 4Sassenberg, Westfalen 4Rosenheim, Oberbayern 4Bad Arolsen 4Korschenbroich 4Recklinghausen, Westfalen 4Solingen 4Wuppertal 4Mantel bei Weiden, Oberpfalz 4Nettetal 4Bielefeld 4Weiden in der Oberpfalz 4Duisburg 4Hagen, Westfalen 4Versmold 4Brunsbüttel 4Fluorn-Winzeln 4Ludwigshafen am Rhein 4

Hintergrund zur Ausbildung

Die Probezeit in der Ausbildung beträgt nach § 20 BBiG mindestens einen und höchstens vier Monate. In dieser Zeit können beide Seiten fristlos kündigen, ohne Gründe zu nennen. Danach können Auszubildende mit vier Wochen Frist kündigen, der Betrieb praktisch nur noch aus wichtigem Grund.

Ein häufiger Irrtum betrifft die Berufsschulnoten: Sie fließen nicht in das Kammerzeugnis ein. Berufsschulzeugnis und Prüfungszeugnis sind zwei getrennte Dokumente. Für die Bewerbung nach der Ausbildung zählen beide, für das Bestehen der Abschlussprüfung nur die Prüfungsleistung.

Die Ausbildungsvergütung ist seit 2020 nicht mehr frei verhandelbar. Nach § 17 Berufsbildungsgesetz muss sie angemessen sein, und es gilt eine gesetzliche Mindestvergütung, die jährlich steigt. Betriebe mit Tarifbindung zahlen fast immer darüber.

Ausbildungsbetriebe müssen fachlich und persönlich geeignet sein und über einen Ausbilder mit Nachweis nach der Ausbilder-Eignungsverordnung verfügen. Die zuständige Kammer prüft das, bevor sie einen Vertrag einträgt. Wer also einen eingetragenen Vertrag hat, ist in einem geprüften Betrieb.

Ausbildungsbetriebe sind verpflichtet, alles zu vermitteln, was im Ausbildungsrahmenplan steht. Wer über Monate nur Hilfstätigkeiten macht, kann sich an den Ausbildungsberater der zuständigen Kammer wenden. Das ist kostenlos und vertraulich, und es ist der wirksamere Weg als eine Kündigung.

Häufige Fragen

Wie viele Ausbildungsplätze als Fleischer/in gibt es?

Aktuell sind 1.216 Stellen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgeschrieben. Die Zahl schwankt im Jahresverlauf stark; die meisten Stellen werden zwischen Herbst und Frühjahr veröffentlicht.

Was verdient man in der Ausbildung als Fleischer/in?

Der Median liegt bei 1.031 € im ersten Lehrjahr, 1.134 € im zweiten und 1.300 € im dritten. Grundlage sind 5 ausgewertete Stellenanzeigen. Tarifgebundene Betriebe zahlen meist mehr.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die übliche Vertragsdauer beträgt KEINE_ANGABE. Bei Abitur oder guten Leistungen ist eine Verkürzung möglich, sie muss von Betrieb und Kammer genehmigt werden.

Welchen Schulabschluss brauche ich?

Für die duale Ausbildung ist gesetzlich kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. In der Praxis erwarten Betriebe je nach Beruf einen Hauptschul- oder mittleren Abschluss. Ein Praktikum wiegt in vielen Berufen schwerer als die Noten.

Kann ich mich hier bewerben?

Nein. Wir sind ein Portal, kein Vermittler. Die Bewerbung läuft direkt über den Betrieb oder über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, zu der jede Stelle oben verlinkt ist.

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Wie diese Seite entsteht

Die offenen Stellen werden bei jedem Aufruf live aus der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit geladen und nicht dauerhaft gespeichert. Vergütungszahlen entstehen aus der Auswertung echter Ausschreibungen, nicht aus Tariftabellen; die Fallzahl nennen wir dazu. Stand der Auswertung: September 2026.

Ausbildungsplatz.net ist weder eine Behörde noch ein Vermittler. Bewerbungen laufen immer direkt über den Betrieb oder die Bundesagentur für Arbeit. Methodik und Grenzen · Quellen